Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Beständige Gemeinschaften

Ehejubilare geben der Gesellschaft ein Beispiel

Die Ehejubilare verbrachten einen gemütlichen Nachmittag mit den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und mit Pfarrer Johann Baier (rechts).

Wörth. Die gemeinsame Feier des Ehejubiläums ist in der Pfarrgemeinde zu einer lieben Tradition geworden. Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Baur konnte am Samstag im ansprechend dekorierten Saal des Pfarrheims 22 Ehepaare, die in diesem Jahr 25, 40, 50 und mehr Jahre miteinander verheiratet sind, willkommen heißen. Er verwies zudem kurz auf die Pfarrfahrt im kommenden Jahr nach Irland. Die Nachfrage sei so hoch, dass noch weitere Plätze nachgeordert würden.

Pfarrer Johann Baier brachte mit herzlichen Glückwünschen seine Freude über die Anwesenheit der Jubelpaare zum Ausdruck. Das am längsten verheiratete anwesende Paar könne auf 63 gemeinsame Jahre zurückblicken. „Ich finde es schön und wichtig, unserer Gesellschaft zu zeigen, dass eine Ehe über all die Jahre gelingen und Bestand haben kann“, betonte der Seelsorger mit einem Zitat von Robert Lembke: „Vor der Hochzeit sollte man beide Augen offen haben. Nachher ist es ratsam, eins zuzudrücken.“ Die Anwesenden hätten mit wachen Augen und einem offenen Herzen ihren Mann oder ihre Frau für das Leben gefunden. Dass man in einer Ehe dann und wann auch ein Auge zudrücken muss, Geduld und Nachsicht brauche und manchmal auch vergeben müsse, weil keiner alles nur recht machen könne, das wisse jeder aus seiner eigenen Erfahrung. „Und es geht offensichtlich, wenn die Liebe, die sich in den Jahren sicher auch verändert hat, da ist. Sie sind der Beweis dafür“, so der Stadtpfarrer.

Mit lustigen Versen und besinnlichen Texten führte Anna Schötz, die in diesem Jahr selber auf 45 Ehejahre zurückblicken darf, durchs Programm. Ihr Ehemann Herbert Schötz erheiterte das Publikum zwischendurch mit einigen gekonnt pointierten Witzen. Gerda Raith, Christine Müller, Brigitte Neumeier, Monika Foerster und Sylvia Schöberl vom PGR und Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Baur hatten mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie herzhaften Häppchen für Gaumenfreuden gesorgt. Auch das unterhaltsame Gespräch kam an diesem Nachmittag nicht zu kurz.

Den Abschluss des Tages bildete ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Johann Baier in der Stadtpfarrkirche. „Dass Ihnen noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Frieden geschenkt sein mögen, das ist mein Wunsch und mein Gebet“, so der Geistliche, der den Jubelpaaren die Erneuerung des Ehesegens zusprach. Der Pfarrgemeinderat überreichte jedem Jubelpaar zudem ein süßes Präsent.


Positive Entwicklung bei der KLJB setzt sich fort

 

Wörth. Die Entwicklung bei der KLJB könnte besser kaum sein. Beim Jugendgottesdienst am Sonntag zum Erntedankfest in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche, gestaltet von den Mitgliedern unter dem Leitsatz „Danken – wir haben’s gut“, wurden 14 Neumitglieder aufgenommen. Mit immer neuen Ideen und Veranstaltungen, überrascht die Katholische Landjugend Bewegung unter der Führung der beiden Vorsitzenden Florian Stadler und Lena Solleder, die im kirchlichen und öffentlichen Leben der Stadt fest eingebunden ist. Mit den neuen Jugendlichen sind es nun 70 Mitglieder, die eine echte Gemeinschaft bilden und eine erfolgreiche Zukunft erwarten lassen. Mit Rat und Tat unterstützt wird der Verein von Gemeindereferentin Maria Handwerker, ehemals KLJB-Mitglied, die in der Pfarrgemeinde und im öffentlichen Leben der Stadt mit ihren Beiträgen und Impulsen, Akzente setzt. Ein Engagement, das Pfarrer Johann Baier zu schätzen weiß. Mit dem obligatorischen Weißwurstfrühstück im Pfarrheim im Anschluss an den Jugendgottesdienst fand die Aufnahmefeier ihren Abschluss. – Unser Bild zeigt die Gemeinschaft mit Pfarrer Baier (rechts) und Maria Handwerker (links). (Foto: Seppenhauser)


Neue Erntekrone für die Kirche

Pfarrer Baier lobte Engagement des Frauenbundes

Großes Lob von Pfarrer Baier verdiente sich der Frauenbund (von links Petra Spitzer, Marianne Kramer, Irmgard Gerl und Monika Rösch), der eine neue Erntekrone für die Pfarrkirche gebunden hat.

Wörth. Der Dank für eine gute Ernte war und ist gläubigen Menschen schon immer ein Bedürfnis. Und so legen sie am Erntedankfest viele Früchte aus Feld und Garten vor den Altar. Diesen Dank soll auch die Erntekrone zum Ausdruck bringen. Das alte Symbol der Stadtpfarrkirche war in die Jahre gekommen und nach 25 Jahren nicht mehr besonders ansehnlich. Darum haben es sich die Mitglieder des Frauenbundes Wörth mit ihren Vorsitzenden Marianne Kramer und Irmgard Gerl zur Aufgabe gemacht, eine neue Krone zu binden.

Schon vor Beginn der Dreschzeit mussten entsprechend viele Getreidegarben verschiedener Sorten geschnitten und zum Trocknen aufgehängt werden. Nach dem mühsamen Entfernen der alten, in die Jahre gekommenen Getreideähren konnten die neuen Getreidegarben am Kronengerüst angebracht werden. In sorgfältiger, mühsamer und zeitaufwendiger Kleinarbeit haben die Mitglieder des Frauenbundes die gesammelten Getreideähren dieses Jahres zu kleinen Büscheln zusammengefasst und dann fachkundig aufgebunden. Dazu waren Gespür, Geschick und Geduld gefragt. „Wir hatten keinerlei Erfahrung im Binden einer Erntekrone, so mussten wir uns dieses Können erst durch’s Tun aneignen“, erzählt Irmgard Gerl. Das sei gar nicht so leicht gewesen. Nicht jeder Arbeitsschritt hätte beim ersten Versuch schon geklappt.

„Das Ergebnis ist sehr gelungen. Die prächtige Erntekrone kann sich sehen lassen und hat bei den Gottesdienstbesuchern großes Staunen und anerkennende Bewunderung gefunden“, lobte Pfarrer Johann Baier und dankte im Namen der Pfarrgemeinde den Frauenbunddamen Marianne Kramer, Irmgard Gerl, Petra Spitzer, Monika Rösch, Karin Limmer, Annemarie Schneider und dem Ehepaar Eidenschink sehr herzlich für ihr Engagement sowie der Familie Piendl, Reiserhof für die Getreidegarben. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass die neue Erntekrone wieder 25 Jahre lang den Erntedankaltar in der Pfarrkirche schmücken möge.


Die alte Lourdesgrotte erstrahlt in neuem Glanz

Wörth. (hs) Die restaurierten Figuren der Lourdesgrotte befinden sich wieder an ihrem angestammten Platz. Der Ort der stillen Einkehr bei der Kirche lädt nun wieder zum Verweilen ein. An den Figuren der Lourdesgrotte hatte der Zahn der Zeit genagt. 100 Jahre ist sie nun schon alt. Pfarrer Georg Freimuth hatte sie im Jahr 1913 an der Nordseite rechts vom Turm der Pfarrkirche errichten lassen. Seitdem wurde sie bereits zweimal versetzt. Sie befindet sich nun im südlichen Bereich der Pfarrkirche etwas abseits in einer idyllischen Ecke zwischen Pfarrhof und Gasthof Butz. Die plastische Nachbildung bezieht sich auf die Szene, in der 1858 dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous die Muttergottes an einer Felsengrotte erschienen ist. Dank und Anerkennung gebührt dem Frauenbund mit der Vorsitzenden Marianne Kramer, der mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1 400 Euro die Kosten übernommen hat.

Die Restaurierung erfolgte in der Fachwerkstatt der Diplomrestauratorin Kathrin Heide in Bernried. Nun sind die schweren, aus Lehm gebrannten Figuren zurückgekehrt und erstrahlen in neuem Glanz. Für die Verladung und den kostenlosen Transport sorgte das Oberachdorfer Transportunternehmen Franz Ohlschmied zusammen mit Gerhard Hebauer.

Erfreut und voller Dankbarkeit zeigten sich Pfarrer Johann Baier und viele Wörther, die die Figuren schon sehr vermisst hatten. Die Pflege und der Schmuck der Lourdesgrotte liegen seit vielen Jahren in den bewährten Händen von Annemarie Schneider, die diesen Ehrendienst von ihrer Schwiegermutter übernommen hat. Neben der Grotte wurde eine Ruhebank aufgestellt, die ebenfalls der Frauenbund gespendet hat. Abseits von Verkehr und Trubel ist dieser ruhige Platz für viele Pfarrangehörige ein Ort der Andacht und des persönlichen Gebetes. Allen, die einen Beitrag geleistet haben, verdienten sich den Respekt von Pfarrer Johann Baier. – Unser Bild zeigt Mitglieder des Frauenbundes mit der Vorsitzenden Marianne Kramer (2. von rechts) und Pfarrer Johann Baier vor der Lourdesgrotte. (Foto: Seppenhauser)


Hans Bornschlegl erhielt silberne Mesner-Nadel

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei geehrt – Vielfältige Aufgaben bewältigt

 
Die für ihre Verdienste Geehrten mit Gemeindereferentin Maria Handwerker links, Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt, 5. von links, und Pfarrer Johann Baier, rechts. Die speziell für Mesnerdienste Ausgezeichneten, darunter Hans Bornschlegl, 3. von rechts, mit PGR-Sprecher Wolfgang Baur, links und Pfarrer Baier, rechts. (Fotos: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Am Samstag fand im Pfarrheim der Abend für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinde Wörth statt. Vorausgegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrer Johann Baier und Pfarrer i. R. Lorenz Schnitt.

Eingeleitet wurde der festliche Abend mit dem Lied „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ vom Kirchenchor unter Leitung von Daniela Schneider. Etwa 90 ehrenamtliche Mitarbeiter konnte PGR-Sprecher Wolfgang Baur begrüßen: „Durch ihr Engagement haben Sie aktiv am Aufbau der Pfarrgemeinde Wörth mitgewirkt.“

Verdienste gewürdigt

Gemeindereferentin Maria Handwerker betonte in ihrer Ansprache: „Jeder Ehrenamtliche, der in irgendeiner Weise in der Pfarrei eine Aufgabe übernommen hat, hat seine kostbare Zeit für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt und dafür gebührt jedem von Ihnen eine große Anerkennung.“ Anschließend zeigte sie die Vielfalt der Aufgaben der Pfarrei und die sehr zahlreichen Aktivitäten auf, die von den Hauptamt- und Ehrenamtlichen geleistet wurden. Ohne dieses Engagement gebe es keine lebendige Pfarrgemeinde. Maria Handwerker bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gremien.

In seiner Laudatio für die ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitglieder betonte Pfarrer Johann Baier: „Der Pfarrgemeinderat ist eine ganz wichtige und wesentliche Säule in unserer Pfarrgemeinde. Er ist wie ein Bindeglied zwischen Pfarrer und Pfarrgemeinde. Die verschiedenen Mitglieder bringen als gewählte Vertreter die Anliegen der Menschen der Pfarrei und das was sie bewegt mit in die Sitzungen und geben umgekehrt die besprochenen Impulse in die Pfarrei hinaus.“ Anfang dieses Jahres wurde ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Bei der Wahl sind neue Gesichter hinzugekommen, andere sind ausgeschieden. Diese waren: Lisa Pschorn drei Jahre, Kreszenz Heitzer vier Jahre, Ilse Gerstlberger acht Jahre, Marianne Kramer 20 Jahre (älterstes PGR-Mitglied) und Ursula Eicher zwölf Jahre.

Die Ehrung heute bedeute, so der Pfarrer allerdings nur eine Verabschiedung. Die Betreffenden seien jederzeit eingeladen, in irgendeiner Weise weiterhin in der Pfarrei mitzuarbeiten. Dank galt auch den Sprechern des PGR der letzten Wahlperiode, Josef Forster und Marille Apfelbeck für die Ideen, das offene Miteinander und für die stete Unterstützung. Der Dienst des Mesners sei wichtig und unersetzlich. Er sei Kontaktperson für die Gemeinde, Verbindungsglied zwischen Gemeindemitgliedern und dem Pfarrer. Heinz Hohmeier ist seit dem Jahr 1999 als Mesner in der Stadtpfarrkirche tätig. Hans Bornschlegl ist seit seiner Ministrantenzeit offiziell Mesner. Er erhielt als offizielle Ehrung der Diözese Regensburg für 30 Jahre Mesnerdienst die Bischofsurkunde und die silberne Mesner-Anstecknadel. Erika Meilinger ist mittlerweile 15 Jahre Mesnerin in der Schlosskirche und im Seniorenheim. Seit eineinhalb Jahren steht Kornelia Baumgartner ihr im Aushilfsdienst zur Seite. Seit die Mallersdorfer Schwestern im Dezember 1996 vom Krankenhaus abgezogen wurden, versieht Josef Schweiger in der Hauskapelle des Kreisklinikums und in der Hohe-Rain-Kapelle den Mesnerdienst.

In der Pfarrei wurde 2002 der Krankenhausbesuchsdienst unter Gemeindereferent Eichinger ins Leben gerufen. Der Dienst an den Kranken gehört von Anfang an zu den ureigensten Aufgaben der Kirche. Diese Aufgabe haben folgende Damen übernommen und sind vom Dienst der Krankenhausbesuchsdienst ausgeschieden. Theresia Audinger 15 Jahre und Elisabeth Lanzl fünf Jahre, Rosemarie Lisius drei Jahre, Hildegard Wiest ist zwölf Jahre mit dabei. Ursula Bauer, die Leiterin des Krankenhausbesuchsdiensts, wird sich dem Besuchsdienst des Krankenhausfördervereins anschließen. Ihm gehören drei Wörther an, die die Patienten aus der Pfarrgemeinde besuchen werden. Zudem ist Diakon Anton Laufer jede Woche als Krankenhausseelsorger tätig.

Verabschiedet wurde Gertraud Raczkowski, die eine Hilfe im Eine-Welt-Laden war. Sechs Jahre haben sich Anneliese und Hermann Schebler um die Gartenpflege rund um den Pfarrhof gekümmert. Weiterführen wollen dies im Pfarrhaus- und Pfarrheimgarten Lothar Schaller, Heinz Hohmeier, Wolfgang Baur und Rudi Baumgartner.

Die Pfarrei vorangebracht

Jeder Geehrte und jedes Mitglied der kirchlichen Verbände, Gremien und Gruppen sowie Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt habe ein Stück weit Kirche und die Pfarrei bewegt, hob der Priester hervor und würdigte auch das Engagement von Kirchenpfleger Ekkehard Hollschwandner und von den Mitgliedern der Filiale St. Jakob in Kiefenholz - mit Kirchenpfleger Johann Peutl. Daniela Schneider am Klavier und der Kirchenchor beendeten den offiziellen Teil mit dem Schlusslied „Wer glaubt ist nicht allein.“

Aktuelle Seite: Home Start Aktuelles
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok