Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Katholikentag: Tipps des Pfarrgemeinderates

Gremium rät von Anreise mit Auto ab – RVV-Sonderfahrplan für Linienverkehr nach Regensburg

Wörth/Regensburg. (hs) Die jüngste Pfarrgemeinderatssitzung in Wörth stand ganz im Zeichen des 99. Katholikentages vom 28. Mai bis 1. Juni in Regensburg. Das Leitwort des 99. Deutschen Katholikentags in Regensburg lautet „Mit Christus Brücken bauen“.

Gemeinsam feiern, das Evangelium zu leben, zu diskutieren, zu singen, zu hoffen und Brücken mit Christus in Kirche und Welt zu errichten, dazu sind die Gläubigen eingeladen. Katholikentage sind die größten, regelmäßig stattfindenden kirchlichen Veranstaltungen in Deutschland und weltweit einzigartig. Wie in den Vorjahren, werden auch in Regensburg mehrere zehntausend Teilnehmer und Tagesgäste aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt erwartet. Über 1 600 Veranstaltungen finden in der Altstadt, in Stadtamhof, auf dem Universitätsgelände und an bestimmten Orten im Landkreis Regensburg statt.

Zwei Themenbereiche prägen das Programm des Katholikentags. Die Zukunft von Glaube, Kirche und Theologie sowie die aktuellen Fragen aus Politik und Gesellschaft. In den Zentren finden die Katholikentagsteilnehmer Veranstaltungen zu den Themen Jugend, Familie und Generationen, geistliches Leben, Frauen und Männer, Ökumene, Dialog zwischen Christentum, Islam, Judentum und orthodoxen Kirchen sowie Globale Verantwortung. Prominente aus Politik und Kirche, aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft bringen sich in Vorträgen, Diskussionen, Foren und Podien ein. Zudem laden fünf Tage Kultur pur mit Kabarett, Bildende Kunst und Musik, Konzerte, Kino, Kunst- und Literaturprojekte, Ausstellungen und Theater – zum Erleben und Staunen ein. Der kinderfreundliche Katholikentag wird auch ein Erlebnis für die ganze Familie sein. Viele Veranstaltungen, wie die Katholikentagsmeile in Stadtamhof mit Ständen von 280 kirchlichen Verbänden und Einrichtungen, sind frei zugänglich. Musik- und Kulturveranstaltungen erfordern dagegen Tickets, die im Vorverkauf oder an den Tageskassen in der Stadt zu erwerben sind. Die Tageskarte kostet 25 Euro, Abendkarte ab 18 Uhr 15 Euro, Dauerkarte 79 Euro, Dauerkarte Familie 125 Euro. Ermäßigte Einzelkarten gibt es für Jugendliche bis 25 Jahre, Studierende, Rentnerinnen/Rentner, Freiwilligendienstleistende, ALG II, Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Das angebotene Programm und die Vorverkaufsstellen sind im Internet unter www.katholikentag.de zu finden. Das gesamte Katholikentagsprogramm kann auch als App aufs Smartphone geladen werden.

„Wo findet man was beim Katholikentag  ?“ Mit dieser Frage befasste sich auch der Pfarrgemeinderat in Wörth und möchte mit Anregungen, Wissenswertem und Tipps dazu beitragen, dass der Besuch des Katholikentages ein schönes Erlebnis wird. Von einer Anreise mit dem eigenen Auto wird abgeraten. Parkplätze gibt es nicht. Sie sind in der Stadt in der ohnehin angespannten Parkplatzsituation in diesen Tagen fast nicht vorhanden. Dringend empfohlen wird eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Der RVV verstärkt und erweitert auch auf der Linie 5 nach Wörth/Regensburg den Busverkehr, so dass die Teilnehmer zu den jeweiligen Veranstaltungen hin und abends sicher wieder zurückkommen. Dieses Angebot gilt für die Einheimischen und für die Gäste. Wer bereits ein Ticket oder eine Besucherkarte besitzt, kann die Busse kostenlos benutzen. Für Gäste ohne Karte gilt der übliche RVV-Tarif.

Fahrten mit dem RVV

Hier eine Kurzübersicht des Sonderfahrplans der Linie 5 von Wörth nach Regensburg mit den üblichen Haltestellen: Am Mittwoch und Donnerstag, 28./29. Mai, fährt der Bus im Ein-Stunden-Takt, letzte Fahrt ist um 0.10 Uhr ab Regensburg Hauptbahnhof/Albertstraße. Am Freitag und Samstag fährt der Bus ebenfalls im Ein-Stunden-Takt - letzte Fahrt ist um 1.20 Uhr ab Regensburg Hauptbahnhof/Albertstraße. Am Sonntag, 1. Juni, gilt der reguläre Sonntagsfahrplan mit zusätzlichen Fahrten.

Die Eröffnung des Katholikentags mit dem Abend der Begegnung ist am Mittwoch, 28. Mai, 17 Uhr, mit einem Vorprogramm und geht unmittelbar über zur offiziellen Eröffnungsfeier am Domplatz um 18 Uhr. Die Eröffnung wird musikalisch von den Regensburger Domspatzen gestaltet und durch eine Botschaft von Papst Franziskus bereichert. Als Redner werden Bundespräsident Joachim Gauck und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer erwartet. Zum Abschluss lädt Bischof Voderholzer zum Abend der Begegnung an zahlreichen Plätzen der Altstadt ein, wo sich Regensburg mit einer musikalisch-kulinarischen Reise durch die sieben Landschaftsregionen des Bistums präsentieren wird. Von der bayerischen Blasmusik bis hin zum Gstanzlsänger, das bunte Bühnenprogramm lädt zum Verweilen auf den Plätzen der Altstadt ein und charakterisiert die verschiedenen Landschaften. Vom Fichtelgebirge im Norden bis hin zur Hallertau im Süden gibt es unzählige regionale Spezialitäten zu entdecken.

Spezialitäten aus Wörth

Die Region Gäuboden und Vorwald wird am Abend der Begegnung am Kassiansplatz von Neutraubling über Wörth und Mallersdorf bis Straubing-Bogen die etwa 3 000 Gäste mit Musik und Kultur aus der Region mit einem zweistündigen Bühnenprogramm unterhalten. Verkaufsstände zahlreicher Gruppen bieten den Gästen regional typische Gerichte und Getränke an. Aus dem Pfarrgemeinderat Wörth wird eine Gruppe rund um Wolfgang Baur und Gerti Raith einen Verpflegungsstand bestücken. Es wird Spezialitäten aus Wörth und selbst gepressten Apfelsaft geben. Der Abend der Begegnung wird gegen 22.20 Uhr zu Ende sein. Eingeladen sind nicht nur diejenigen, welche Dauerkarten haben, sondern alle Menschen, die neugierig sind und Lust haben auf den Katholikentag. Am Stand der Pfarrei Wörth wird unter anderem selbst gepresster Apfelsaft angeboten. Wer noch Saft in Fünf- oder Zehn-Liter-Behältern zur Verfügung stellen kann, soll sich bei Wolfgang Baur oder im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten melden. Der Saft wird abgeholt, die Kosten der Pressung werden erstattet.

29 Wörther Gastfamilien

29 Gastfamilien in Wörth haben bereits 80 Betten unentgeltlich zur Verfügung gestellt, die zurzeit an die Gäste verteilt werden. Der besondere Dank der Pfarrei gilt den Gastfamilien sowie den Pfarreibeauftragten Mariele Apfelbeck und Brigitte Solleder, die in den letzten Wochen immer wieder für eine Herberge geworben haben.

Der zentrale Großgottesdienst am Hochfest Christi Himmelfahrt und der Hauptgottesdienst ist am Sonntag 1. Juni, jeweils um 10 Uhr, wobei sich Tausende von Besuchern einfinden werden, um gemeinsam im Leichtathletikstadion der Universität die Eucharistiefeier zu begehen. Mit einem Straßenfest am Samstag in der Regensburger Innenstadt feiern noch einmal die Teilnehmer mit den Menschen der Region. Eine Zusammenfassung der Katholikentagsereignisse mit wichtigen Uhrzeiten, Adressen, Verkaufsstellen der Tickets bietet die Katholikenzeitung. Sie wurde bereits oder wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte verteilt. Weitere Exemplare liegen an den Kirchenausgängen in Wörth auf und sind kostenlos. Über die aktuellen Angebote der Veranstaltungen wird die Heimatzeitung berichten.


Ein bedeutender Fest- und Feiertag im Leben junger Christen

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Wörth. (jr) Ein großes Erlebnis und ein bedeutendes Fest für 22 Kinder. Zehn Mädchen und zwölf Buben traten am Sonntag beim Gottesdienst zur feierlichen Erstkommunion an den Tisch des Herrn, um den Leib Christi zu empfangen. Pfarrer Johann Baier und der Ruhestandsgeistliche Lorenz Schnitt zelebrierten die eindrucksvolle Eucharistiefeier, die der Kirchenchor mit Leiterin Daniela Schneider, Hedwig Kulzer (Orgel), Andrea Dietlmeier und Siegfried Hirtreiter (Trompeten) sowie Moritz Dietlmeier (Pauken) musikalisch begleiteten. Alle Aufmerksamkeit richtete sich auf das „Brot dieser Erde mit dem Duft des Himmels“, beim Gespräch des Priesters mit den jungen Christen und bei der Predigt, die auch eine Empfehlung war, Entwicklungen der Zeit auf den Prüfstand zu stellen und die wichtigen Werte mehr zu schätzen. Den Seelsorger gibt es schon zu denken, dass Haben und Erfolg die Maßstäbe sind: „In unseren Tagen wird uns von allen Seiten eingeredet, was wir alles zum Leben brauchen, um glücklicher zu sein. Als vor 70 Jahren unser Land in Schutt und Asche lag, war das Leben auf das Wesentliche reduziert. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit das Leben ohne Fernseher und I-Phone, ohne Gameboy und Computer, ohne Smartphone und Tablet nicht minder glücklich war.“ Die Sorge um die seelische Unterernährung, die manche Krankheit auslösen würde, beschäftigt ihn jedenfalls: „Man könnte doch meinen, dass wir jeden Tag Gott danken und loben sollten, weil es uns so gut geht. Wir genießen alle Annehmlichkeiten, die das Leben erleichtern. Und dennoch scheint das Lebensglück nicht größer geworden zu sein. Kann es sein, dass wir die Speise des Himmels verachten ? Kann es sein, dass manche Menschen das Brot des Lebens nicht vermissen, weil sie sich satt essen am Brot dieser Welt ?“

Der Seelsorger wünschte der Kommuniongruppe und der ganzen Glaubensgemeinschaft, dass die Liebe Gottes zu den Menschen über den Festtag hinaus sichtbar und erfahrbar bleibt. – Unser Bild zeigt die Mädchen und Buben mit Stadtpfarrer Johann Baier und Gemeindereferentin Maria Handwerker. Foto: Raith


KLJB Wörth stellte Maibaum auf

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Wörth. (hs) Pünktlich um 11 Uhr versammelten sich am Donnerstag, 1. Mai, die Mitglieder der KLJB Wörth beim Pfarrheim, um anschließend den gut 28 Meter hohen Maibaum, gespendet von der Ziegelei Senft, in die vorgesehene Verankerung aufzustellen.

Burschen aus Hungersacker und Weihern, die Stadträte Harald Dietlmeier, Josef Schütz, Rudolf Apfelbeck, die Burschen der KLJB, Familienväter und Freunde, mit Unterstützung von Pfarrer Johann Baier und unter fachmännischer Anleitung von Florian und Siegfried Stadler halfen, den Baum aufzustellen.

Gegen 12.20 Uhr war der Maibaum fest in der Verankerung. Gespannt warteten anschließend die Besucher auf den ersten Auftritt der KLJB-Volkstanzgruppe.

Die Mädels in feschen Dirndln und die Burschen mit der Lederhose hatten einen überzeugenden Auftritt. Der überaus große Besuch war der Lohn für die Burschen und Mädchen der KLJB und eine große Anerkennung, die bayerische Tradition des Maibaumaufstellens in Wörth wieder fortzusetzen. Dank gebührte auch Werner Riedel vom Heimat- und Trachtenverein, der sich an vier Abenden zur Verfügung gestellt hatte, um mit der KLJB-Volkstanzgruppe die aufgeführten Tänze zu üben. Für die musikalische Begleitung sorgte die aus Wörth/Geiselhöring stammende Musikgruppe „Grenzjaga“. Georg Keil sorgte dafür, dass der frisch geschälte Baum aus dem Wald sicher zum Pfarrheim transportiert werden konnte. Jürgen Rossmeier und Thomas Mühlbauer unterstützten die Grillstation und versorgten die Besucher mit Steaks und Bratwürstln, die einen reißenden Absatz fanden. Auch für das Flüssige war bestens gesorgt. (Fotos: Seppenhauser)

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Maibaumstangen an die KLJB übergeben

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Wörth. (hs) Die Vorbereitungen der KLJB zum Maibaumaufstellen am 1. Mai beim Pfarrheim sind voll im Gange. Unter fachmännischer Beratung von Max Fenzl vom Heimat- und Trachtenverein wurden die Stangen (Scheren) zur Verfügung gestellt und am Samstag abgeholt. Zukünftig wird die KLJB diese Scheren aufbewahren. Sie müssen vor dem Aufstellen zur Sicherheit noch überprüft werden. Diesen volkstümlichen Brauch in Bayern des Maibaumaufstellens, der bisher vom Heimat- und Trachtenverein gepflegt worden war, wird in Zukunft die KLJB in Wörth fortsetzen. – Unser Foto zeigt Max Fenzl vom Heimat- und Trachtenverein mit Mitgliedern der KLJB bei der Übergabe der Scheren. (Foto: Seppenhauser)


Auf soziale Brennpunkte aufmerksam machen

Jahresversammlung der Kolpingsfamilie – Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft

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Die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie mit Präses Johann Baier (links) und Diözesanpräses Stefan Wissel bei der Übergabe der Spende in Höhe von 1 000 Euro. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) In der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie (KF) am Dienstag im Gasthof Butz hat Josef Schütz an die bewegte Geschichte der Vereinigung erinnert. 1927 gegründet, zwang der Zweite Weltkrieg schon bald zu einem Stillstand. Die Neugründung folgte im Jahre 1947, verbunden mit einem starken Zulauf junger aktiver Leute. Erwähnenswert ist auch die Einführung des Fatimarosenkranzes vor über 50 Jahren durch den damaligen Kaplan Hans Hirtreiter aus Oberwalting, ehemalige Pfarrei Leiblfing, der auch heute noch an jedem 13. des Monats in der Hohen Rain-Kapelle gebetet wird.

Nicht vergessen sind laut Schütz die vielen Reisen im In- und Ausland der Gruppe Altkolping, von 1970 an bis zur Auflösung der Gruppe. Die damalige Wiedergründung hatte in Wörth sowohl im kirchlichen als auch im gesellschaftlichen Leben in den nächsten Jahrzehnten einen großen Wirkungskreis. Die Gruppen Jungkolping, aktiv Kolping und Altkolping fanden eine große Wertschätzung in der Bevölkerung der Stadt.

Heute sieht die Realität etwas anders aus, sagte Schütz. Die Überalterung der Mitglieder zeige ihre Spuren auf. In einigen Vorstandssitzungen wurde auch die Frage gestellt, welche Vorträge man mit in das Jahresprogramm aufnehmen könnte, um die Mitglieder wieder vermehrt zum Besuch der Kolpingsabende zu bewegen.

Fest steht: Die Kolpingsfamilie will sich auch künftig als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft verstehen, im Sinne Adolph Kolpings, sagte Schütz. Er verwies zum Beispiel auf die Altpapier- und Altkleidersammlung.

Mit Bernhard Köhler und seiner Frau wurden zwei Kolpingsmitglieder aus Regensburg in die KF Wörth neu aufgenommen. Somit sind derzeit 137 Mitglieder bei der KF gemeldet.

Schließlich wurde eine Spende in Höhe von 1 000 Euro an den Diözesanpräses Stefan Wissel übergeben. Sie ist zur Unterstützung des Kolpinghauses gedacht, das dringend finanzielle Unterstützung benötige, um heimatlosen Jugendlichen eine Unterkunft und eine berufliche Ausbildung ermöglichen zu können.

Schriftführer Walter Seppenhauser erinnerte an 27 Veranstaltungen mit 518 Teilnehmen. Beim Bezirks-Schafkopfturnier erreichte man den zweiten Platz. Ein fester Bestandteil ist die Teilnahme an kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.

In seiner Vorschau verwies er auf die Bezirks-Maiandacht am 13. Mai in Adlersberg, die Johannifeier gemeinsam mit der KLJB (Bewirtung) am 22. Juni auf dem Herrnberg, die Teilnahme am Bürgerfest und die Tagesfahrt am 27. September zum Kolpinghaus in Lambach.

Den Bericht der Kolping-Theaterbühne trug Georg Walsberger vor. Mit den Aufführungen – wobei es zehn Zusatzvorstellungen gab – habe man große Erfolge verbuchen können, sagte er. Den Theaterausflug nach Dresden bezeichnete Walsberger als schönes Erlebnis.

Im Anschluss an den Kassenbericht von Josef Baumgartner erinnerte Diözesanpräses Stefan Wissel an den Auftrag von Adolph Kolping. Es gelte, sich kirchlich, politisch und sozial aufzustellen. „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts“, sagte der Referent. Man dürfe nicht die Struktur verlieren und müsse beachten, was schon da ist. Die Not wahrnehmen und helfen, wie es einem möglich ist, darum gehe es.

Vereinsamte, Verwahrloste

Wissel zeigte auf, dass sich auch in der heutigen Zeit verarmte Alleinstehende und Senioren, bedürftige Jugendliche ohne Eltern, Menschen ohne Familienanschluss, Vereinsamte und Verwahrloste „unter uns befinden“ – oft unsichtbar. Viele Kolpinghäuser seinen finanziell aber nicht mehr in der Lage, die benötigte Hilfe zu leisten. Gefragt sei auch die Politik.

Zukunft für junge Leute

Das Kolpingwerk bemüht sich laut Wissel besonders darum, außenstehenden Jugendlichen mit einer beruflichen Ausbildung eine Zukunft zu verschaffen. Angebote, die oft nur für andere Zielgruppen gedacht sind, seien für diese Gruppe nicht erreichbar. „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist“, zitierte der Referent den Gründervater Adolph Kolping.

Präses Johann Baier dankte der gesamten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit. Die Kolpingsfamilie zeige Brennpunkte auf und weise darauf hin, wo soziale Not herrscht und wo finanzielle Hilfe benötigt wird. Anna Schötz vom Eine Welt-Laden stellte den Anwesenden schlussendlich den neuen Kolping-Kaffee vor, der Kleinbauern in Mexiko unterstützen soll.

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