Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Kolpingsfamilie Wörth fährt ins Gebirge

Die Kolpingsfamilie bietet nach langer Zeit wieder eine Gebirgsfahrt an. Reiseziel ist das Fanesgebiet in den Dolomiten. Zeitpunkt: 5., 6. und 7. September. Geplant ist der Ausgangspunkt St. Vigil in Enneberg, Hotel „Resa Blancia“. Von hier Fahrt über Pederü und Wanderung zur Faneshütte zu Fuß oder per Jeep. Die Faneshütte war genau vor 50 Jahren Ziel der Kolpingsfamilie mit Kaplan Horst Petz. Anmeldung umgehend, auch von Mitgliedern, bei Josef Schütz, Telefon 18 76, oder Josef Baumgartner, Telefon 8 50.

Bericht aus der Donau-Post vom 3. Juli 2012

Spende für Orgelbauverein

Im Rahmen des Pfarrfestes bekam auch der Orgelbauförderverein wieder Unterstützung. Seine Solidarität mit dem wichtigen Ziel bekräftigte diesmal der Frauenbund. Marianne Kramer und Irmgard Gerl übergaben dem Vorsitzenden Heinz Hohmeier und Stellvertreter Harald Dietlmeier den Spendenscheck in Höhe von 650 Euro. Der Erlös beim Palmbüscherlverkauf ist damit gut angelegt. Die Vertreter der Fördergemeinschaft bedankten sich für die großzügige Zuwendung in der Hoffnung, dass noch viele diesem Beispiel folgen werden. – Unser Bild zeigt Marianne Kramer, zweite Vorsitzende, und Irmgard Gerl, die Heinz Hohmeier (rechts) und Harald Dietlmeier den Spendenscheck übergeben. (Foto: Seppenhauser)

Bericht aus der Donau-Post vom 3. Juli 2012

Fest bot attraktives Programm für Jung und Alt

Pfarrgemeinde feierte Kirchenpatrozinium — Spielstraße aufgebaut — Gute Stimmung

(mas) Es war weder zu heiß noch zu kalt! Die Besucher des diesjährigen Pfarrfestes konnten die gesellige Veranstaltung in vollen Zügen genießen. Erst am späten Nachmittag gab es einen kräftigen Schauer. Pfarrvikar Michael Hörbe eröffnete das Programm mit einem Festgottesdienst, bei dem natürlich das Wirken vom Pfarrpatron, dem Heiligen Petrus, im Mittelpunkt stand.

Der Seelsorger wies darauf hin, wie wichtig es für Petrus und Paulus war, die Wahrheit zu verkünden. Dabei nahmen sie sogar den Märtyrertod auf sich. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Wörther Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Winkler. Einige Soloparts übernahm dabei Monika Schmid.

Danach machten sich die Besucher auf zum Fest rund um das Pfarrheim. Viele Rädchen griffen wieder reibungslos ineinander, um zum Gelingen beizutragen. Für das leibliche Wohl sorgte die Kolpingsfamilie mit ihrem herzhaften Spanferkelrollbraten sowie mit Steaks und Bratwürstel, die KAB verkaufte schmackhaften Käse und Brezen, die KLJB wartete mit einer vegetarischen Gemüsepfanne auf und der Frauenbund übernahm die Kaffee- und Kuchenecke.

Vertreten war auch wieder das „kinder-reich“, der Kindergarten der Pfarrer-Freimuth-Stiftung. So konnten die Kinder spielen und sich schminken lassen.

Bei den Eltern-Kind-Gruppen konnte gemalt, gezeichnet und gebastelt werden. Die Ministranten und die KLJB bauten am benachbarten Spielplatz in der Sandmüllerwiese eine Spielstraße auf und forderten zum Torwandschießen heraus.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Jungbläser unter der Leitung von Georg Kulzer. Die Veranstaltung war rundherum gelungen, das fanden auch die Hauptverantwortlichen Kirchenpfleger Oskar Gritschmeier im Namen der Kirchenverwaltung und die stellvertretende Pfarrgemeinderats-Sprecherin Mariele Apfelbeck vom Pfarrgemeinderat, die den verhinderten PGR-Sprecher Josef Forster vertreten und die vielen Besucher begrüßt hatte.

Unter den Gästen weilten auch Pfarrer Lorenz Schnitt und Pfarrvikar Michael Hörbe, der ebenfalls ein paar Worte an die Besucher richtete. Mit einem Informationsstand wartete auch der Orgelbauverein auf. Der Erlös des Pfarrfestes wird wie jedes Jahr für die Ausgaben des Pfarrheims verwendet.

Beim „kinder-reich“-Team konnten sich die Kinder von Eva Grasmeier schminken lassen. – Die Jungbläser sorgten für die musikalische Umrahmung des Pfarrfestes. – Pfarrvikar Michael Hörbe gab den Kindern Tipps beim Mini-Fußballspiel.  (Fotos: Schmautz)

Neues Jahresprogramm des Frauenbundes

-> Jahresprogramm

Auf den Spuren früher Christen gewandelt

Josef Forster berichtete beim Ökumenischen Bibelkreis von einer Reise in die Türkei

Im Mai unternahmen Ulrike und Josef Forster eine Reise in die Türkei. Der Sprecher des Pfarrgemeinderates hielt darüber einen Lichtbildervortrag mit dem Thema „Auf den Spuren des Apostel Paulus und der frühen Christen in Kappadokien“. Die eindrucksvollen Aufnahmen gaben dabei auch die einzigartigen Landschaften wieder.
Im Pfarrsaal hatten sich rund 15 Personen eingefunden. Forster verwies darauf, das Thema genau zu betrachten und zu berücksichtigen, dass Paulus vermutlich nie in Kappadokien war. Diese Gegend, fast im Zentrum, habe man unter dem Gesichtspunkt besucht, Heimatorte der frühen Christen aufzusuchen. Der Apostel habe jedoch in Perge und Konya (früher Ikonium), welche südlicher liegen, gewirkt.
Die Anreise des Ehepaars Forster erfolgte mit dem Flugzeug über Antalya. Perge liegt etwa 15 Kilometer davon entfernt und Paulus konnte diesen Ort über einen schiffbaren Fluss mit einem Boot erreichen. Paulus war über Antiochia dorthin gereist. Die Agora, den Markt- und Versammlungsplatz, der von den Griechen gegründeten großen Stadt, hat der Apostel wohl gesehen. Forster zeigte zahlreiche Fotos von den Ausgrabungen, welche eindrucksvolle Gebäudereste zum Vorschein brachten.
Weiter ging die Fahrt über 1 300 Meter hohe Pässe des Taurus-Gebirges zur Hochlandebene, die immerhin noch 1 000 Meter hoch liegt. Das Wasser sammelt sich hier in Seen, weil die Gegend keinen Abfluss hat. Konya hat heutzutage über eine halbe Million Einwohner. Dort herrscht ein ausgeprägtes kontinentales Klima. Das Ehepaar hat aber die Witterung im Mai als angenehm empfunden. In Konya hat Paulus eine christliche Gemeinde gegründet. In diesem Ort soll sich der Legende nach auch die Begegnung von Paulus mit der vornehmen Thekla zugetragen haben, was zum Verstoß der jungen Frau durch ihre Familie und den Bräutigam geführt haben soll.
In Konya gibt es auch ein Kloster und ein Museum, das auf den islamischen Weisen Mevlana zurückgeht. Dieser habe ähnliche Auffassungen vertreten, wie sie in der Bergpredigt vorkommen. In Konya, wo sich das Grab von Mevlana befindet, wurde auch der Orden der tanzenden Derwische gegründet. Auch von diesen waren Fotos zu sehen. Heutzutage ist die Stadt ein Zentrum des konservativen Islams.
Pfarrer i. R. Johannes Braun wies auf Grabsteine hin, deren Form die Gestalt von Derwischen haben. Pfarrer i. R. Lorenz Schnitt führte aus, dass bis zum Bevölkerungsaustausch mit Griechenland im Jahre 1923 ein relativ hoher Anteil von Christen in der Türkei gelebt hat.
In der Landschaft gibt es kaum Bäume, weil diese vor langer Zeit abgeholzt wurden. Das häufig anzutreffende Tuffgestein geht auf Vulkanausbrüche zurück. Die unterschiedliche Härte der Gesteinsschichten führt in Jahrmillionen zu mehr oder weniger starken Verwitterungen, was die Ursache von bizarren Felsformationen ist, welche den großen Reiz der Landschaft ausmachen. Wechselndes Licht lässt die hoch aufragenden Steine in kurzer Zeit ganz anders ausschauen. Manche Felsen haben sogar einen Namen, wie zum Beispiel Schildkröte. Kappadokien ist ein altes Kulturland. Seit vielen Jahrhunderten werden Höhlen für Wohnungen und Lagerräume genutzt.
Es gibt unterirdische Städte, deren viele Stockwerke erheblich in die Tiefe führen. Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem sorgt jedoch für gute Luft. Diese Bauten boten Schutz vor Angreifern. Zugänge konnten in der Tiefe versperrt werden. Über Schächte versorgte man sich mit Wasser. Heutzutage gibt es Felswohnungen, welche zu Luxusappartments umgebaut werden.
In einem Tal mit rötlichen Felsen wachsen Ölweiden, deren Früchte im September geerntet werden können. In manchen Gegenden werden in von Tuffstein umgebenen Räumen Obst und Gemüse gelagert. Viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in verhältnismäßig geringerer Entfernung und können zum Teil erwandert werden. Es gibt christliche Kirchen mit farbenprächtigen Gemälden. Der Stil war allerdings zunächst einfach und wurde in byzantinischer Zeit kompliziert. Es hat allerdings damals auch einen Bildersturm gegeben. Die Ausführungen Forsters zum Apostel Paulus, die Schilderung der Landschaften und der Verhältnisse in der Türkei beeindruckten die Zuhörer sehr.
Möglicherweise hat der Apostel Paulus in Perge auf diesem Marktplatz gepredigt. - Heutzutage werden viele Felsenwohnungen wieder genutzt und aufwändig ausgestattet.



Josef Forster berichtete von seiner Reise in die Türkei. Foto: Soller

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