Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 3. Juli 2012

Fest bot attraktives Programm für Jung und Alt

Pfarrgemeinde feierte Kirchenpatrozinium — Spielstraße aufgebaut — Gute Stimmung

(mas) Es war weder zu heiß noch zu kalt! Die Besucher des diesjährigen Pfarrfestes konnten die gesellige Veranstaltung in vollen Zügen genießen. Erst am späten Nachmittag gab es einen kräftigen Schauer. Pfarrvikar Michael Hörbe eröffnete das Programm mit einem Festgottesdienst, bei dem natürlich das Wirken vom Pfarrpatron, dem Heiligen Petrus, im Mittelpunkt stand.

Der Seelsorger wies darauf hin, wie wichtig es für Petrus und Paulus war, die Wahrheit zu verkünden. Dabei nahmen sie sogar den Märtyrertod auf sich. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Wörther Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Winkler. Einige Soloparts übernahm dabei Monika Schmid.

Danach machten sich die Besucher auf zum Fest rund um das Pfarrheim. Viele Rädchen griffen wieder reibungslos ineinander, um zum Gelingen beizutragen. Für das leibliche Wohl sorgte die Kolpingsfamilie mit ihrem herzhaften Spanferkelrollbraten sowie mit Steaks und Bratwürstel, die KAB verkaufte schmackhaften Käse und Brezen, die KLJB wartete mit einer vegetarischen Gemüsepfanne auf und der Frauenbund übernahm die Kaffee- und Kuchenecke.

Vertreten war auch wieder das „kinder-reich“, der Kindergarten der Pfarrer-Freimuth-Stiftung. So konnten die Kinder spielen und sich schminken lassen.

Bei den Eltern-Kind-Gruppen konnte gemalt, gezeichnet und gebastelt werden. Die Ministranten und die KLJB bauten am benachbarten Spielplatz in der Sandmüllerwiese eine Spielstraße auf und forderten zum Torwandschießen heraus.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Jungbläser unter der Leitung von Georg Kulzer. Die Veranstaltung war rundherum gelungen, das fanden auch die Hauptverantwortlichen Kirchenpfleger Oskar Gritschmeier im Namen der Kirchenverwaltung und die stellvertretende Pfarrgemeinderats-Sprecherin Mariele Apfelbeck vom Pfarrgemeinderat, die den verhinderten PGR-Sprecher Josef Forster vertreten und die vielen Besucher begrüßt hatte.

Unter den Gästen weilten auch Pfarrer Lorenz Schnitt und Pfarrvikar Michael Hörbe, der ebenfalls ein paar Worte an die Besucher richtete. Mit einem Informationsstand wartete auch der Orgelbauverein auf. Der Erlös des Pfarrfestes wird wie jedes Jahr für die Ausgaben des Pfarrheims verwendet.

Beim „kinder-reich“-Team konnten sich die Kinder von Eva Grasmeier schminken lassen. – Die Jungbläser sorgten für die musikalische Umrahmung des Pfarrfestes. – Pfarrvikar Michael Hörbe gab den Kindern Tipps beim Mini-Fußballspiel.  (Fotos: Schmautz)

Bericht aus der Donau-Post vom 22. Juni 2012

Fahrt der Senioren führte nach Aicha vorm Wald

(hs) Am Mittwoch unternahmen die reiselustigen Senioren der Pfarrei ihre Fahrt in den Sommer. Der Halbtagesausflug führte ins Passauerland nach Aicha vorm Wald. In diesem Ort befindet sich eine der ältesten Pfarreien im Bistum Passau. Aicha war bis 1976 auch Dekanatssitz. Pfarrer Eberhard Eibl übernahm trotz seines Ruhetages die Kirchenführung. Die Pfarrei wurde vermutlich schon im 9. Jahrhundert errichtet, aber urkundlich erst 1120 erwähnt. An Stelle der Holzkirche aus dem 10. Jahrhundert wurde im 14. Jahrhundert eine gotische Kirche aus Stein errichtet. In den Jahren 1726 bis 1735 wurde diese fast vollständig abgerissen und ein neuer Kirchenbau im Stil des früheren Rokoko errichtet. Ausgeführt hat diesen vermutlich der Passauer Domkapitel- Baumeister Jakob Pawagner. Die prächtige Pfarrkirche wurde zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus geweiht. Das Gotteshaus besitzt ein Querschiff und über dem Oktogon eine Kuppel nach dem Vorbild des Petersdomes in Rom.

Der Hochaltar zeigt einen würdevollen Aufbau von Säulen und Pilastern aus Stuckmarmor, mit den beiden fast lebensgroßen Kirchenpatronen Petrus und Paulus vor dem bevorstehenden Martertod im Abschiedsschmerz. Im Blickpunkt stehen die Deckenfresken vom Kirchenmaler Andreas Matt aus Vilshofen. Sehenswert ist im nördlichen Querschiff das altehrwürdige Gnadenbild „Maria mit der Birne“.Das Kuppelgemälde zeigt das Pfingstereignis.

Im Anschluss feierte Pfarrer Lorenz Schnitt mit den Senioren einen feierlichen Gottesdienst. Unterhaltsam wurde es bei der Einkehr im nahe liegenden Gasthaus zur Post. Gegen Abend endete eine schöne Ausflugsreise. – Unser Bild zeigt die Senioren mit Pfarrer Lorenz Schnitt in der Pfarrkirche. (Foto: Seppenhauser)

Bericht aus der Donau-Post vom 19. Juni 2012

Beachtlicher Beitrag für ein hohes Ziel

Eindrucksvolles Benefizkonzert in der Kirche für den Orgelbauförderverein

(jr) Der Vortrag war eindrucksvoll, eine Freude, ein wahrer Hörgenuss. Anerkennender App-laus war nach einer Stunde die gebührende Anerkennung für die Gruppe, die am Sonntag in der Kirche für ein hohes und ehrgeiziges Ziel der Pfarrgemeinde Kompositionen deutscher, französischer und italienischer Meister interpretierte.

Das Blechbläserensemble „Blechtett“ mit Andrea Dietlmeier, Ewald Dirnberger, Werner Breuer, Klaus Ixmeier und Andreas Wenzel stellte sich im Einklang mit dem Organisten Andreas Winkler in den Dienst des Orgelbaufördervereins, der sich mit der Beschaffung eines neuen Instruments einen wahrhaft anspruchsvollen Auftrag erfüllen will. Bei rund 400 000 Euro wird sich das Investitionsvolumen bewegen; 14 400 Euro befinden sich nach der letzten Bilanz auf dem Konto der Gemeinschaft, die im September 2010 gegründet wurde und von Heinz Hohmeier geleitet wird.

„Musik ist ein integrierter Bestandteil der feierlichen Liturgie !“ Mit diesem Zitat von Papst Benedikt eröffnete Pfarrvikar Andreas Hörbe mit dem Vorsitzenden das Benefizkonzert im Rahmen von Kultur in Wörth, das durchaus eine bessere Resonanz verdient hätte. Wegen des herrlichen Wetters und vieler Veranstaltungen im Umkreis blieb der Zuhörerkreis mit knapp 100 Besuchern doch überschaubar.

Sie haben allemal eine gute Wahl getroffen. Überzeugend, ansprechend und inspirierend war dieses musikalische Gotteslob mit Werken von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Camille Sait Saens und William Byrd.

Bei dieser Veranstaltung leisteten sowohl die Musiker, die sich unentgeltlich engagierten, als auch die Gäste mit ihren finanziellen Zuwendungen einen Beitrag zur Erhöhung der Rücklagen. „Eine große Maßnahme“, bekräftigte Heinz Hohmeier vor dem abschließenden Imbiss am Vorplatz der Kirche, „bedarf der Hilfe aller durch Spenden oder durch die Mitgliedschaft zum Verein.“ Mit dem Jahresbeitrag von zwölf Euro kann die Bevölkerung Bausteine legen und dafür sorgen, dass der Wunsch kein Wunschtraum bleibt, dass sich die Umsetzung des Anliegens nicht in der Entfernung befindet, die in einem Lied zum Ausdruck kam: „Somewhere over the rainbow !“ Irgendwo über dem Regenbogen.

Ein Zeichen werden auch die Freunde aus Ungarn setzen, die am Sonntag, 22. Juli, im Rahmen des Bürgerfestes den Orgelbauförderverein ebenfalls unterstützen wollen. Heinz Hohmeier und sein Stellvertreter Harald Dietlmeier haben bei der letzten Reise Kontakt mit Pfarrer Laszlo Balogh in Örkeny aufgenommen, der den vor fünf Jahren gegründeten Chor „Cantate Domino“ leitet.

40 der etwa 60 Mitglieder werden nach den Informationen von Harald Dietlmeier nach Wörth kommen, voraussichtlich den Gottesdienst mitgestalten und nach der Messfeier noch ein Chorkonzert geben. Begleitet werden sie dabei von einem Organisten und drei Trompetern. Auch die Einnahmen beim Verkauf der pikanten Gulaschsuppe werden samt und sonders dazu verwendet, der Erfüllung der Aufgabe ein Stück näher zu kommen.

Ein Vortrag mit Format für eine große Aufgabe: Mit dem Benefizkonzert unterstützten das Blechbläserensemble „Blechtett“ (unser Bild) und Organist Andreas Winkler die Bemühungen des Orgelbaufördervereins um ein neues Instrument für die Pfarrkirche. Foto: Raith

Bericht aus der Donau-Post vom 18. Juni 2012

Pfarrer zurück aus der Klinik

Akutbehandlung ist abgeschlossen – Ab September Unterstützung durch eine pastorale Mitarbeiterin

Nach dreimonatiger Akutbehandlung ist Pfarrer Johann Baier aus der Klinik entlassen worden und wieder in Wörth. „Es war eine schwere Zeit, ich habe Fortschritte machen können, bin aber noch nicht vollständig genesen“, bekräftigte er in einer Botschaft, die bei den Gottesdiensten am Wochenende verlesen wurde. In den nächsten Wochen folge nun eine Reha-Behandlung, die er in einer Tagesklinik absolvieren werde. „Auch für die Pfarrgemeinde“, räumte der Geistliche im offenen Brief ein, „war und ist dies bestimmt auch keine leichte Zeit.“

Dank und Respekt richte er daher an alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich engagieren, damit die Seelsorge während seiner Abwesenheit weitergeführt werden kann. Seine Anerkennung gilt insbesondere Pfarrer Lorenz Schnitt, Pater Michael Raij, Pfarrvikar Andreas Hörbe und Pfarradministrator Franz Matok. Im August, so erwähnte er, werde Pfarrer Augustine Jacob seine Vertretung übernehmen. Er stammt aus Indien, studiert in Rom und kommt schon seit fünf einigen Jahren zur Urlaubsvertretung ins Bistum.

Sehr gefreut hat sich Pfarrer Baier in den vergangenen Monaten über die unzähligen Genesungswünsche. Er hoffe sehr, dass sich bis September sein Gesundheitszustand so weit verbessert und stabilisiert, dass er seine Arbeit wieder mit ganzer Kraft aufnehmen kann. Eine gute Nachricht an der Stelle: „Ich freue mich, dass mich dann auch eine pastorale Mitarbeiterin unterstützt, die der Pfarrei zum 1. September 2012 zugewiesen wurde.“ Außerhalb der Zeiten, in denen tagsüber die ambulante Reha-Behandlung erfolgt, befinde er sich in seiner Wohnung am Königsberg.

Pfarrfest am 1. Juli

Am Sonntag, 1. Juli, feiert die Pfarrei ihr Pfarrfest. Die Feierstunden werden um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst eingeleitet. Anschließend können die Besucher rund um das Pfarrheim gesellige und unterhaltsame Stunden verbringen. Gastgeber sind die kirchlichen Verbände. Die Mitglieder der Gruppen werden für Speis und Trank sorgen, die Jungbläser für die richtige Begleitmusik. Für die Kinder werden eine Spielstraße und eine Schminkecke eingerichtet.

 

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