Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 14. Juli 2012:

Erlebnisreiche Halbtagesfahrt der Senioren der Pfarrgemeinde

(hs) Am Mittwoch stand für die reisefreudigen Senioren der Pfarrei die Halbtagesfahrt mit dem Reiseziel Kloster Weltenburg auf dem Programm. Die Senioren freuten sich, auf dem Ausflugsschiff von Kelheim zum Kloster Weltenburg die Donau in ihrer bizarren Schönheit bestaunen zu können. Auf dem letzten natürlichen Flussabschnitt Bayerns - die Strecke zwischen der sehenswerten Wittelsbacherstadt Kelheim und dem Benediktinerkloster Weltenburg – erlebte die Wörther Gruppe bei idealem Sommerwetter eine schöne Reise. Der Donaudurchbruch offenbart den geologischen Entstehungsprozess dieses einzigartigen Flussabschnitts. Am Ende der Schifffahrt wartete die älteste Benediktinerabtei Bayerns, das im Jahr 620 gegründete Kloster Weltenburg. Die wegen ihrer großartigen Barockausstattung berühmte Kirche wurde 1720 erbaut.

In diesem Gotteshaus schufen die jungen Asambrüder einen einmaligen Kirchenraum. Im Blickpunkt steht der Hochaltar, in der Mitte befindet sich eine Öffnung, durch die St. Georg mit dem Schwert auf den Besucher zuzureiten scheint. Der Hauptraum schließt nach oben mit einer reich an Stuck überzogenen Kuppel ab

In der Kuppelschale hat Cosmas Damian Asam ein riesiges Fresko gemalt, die die „Triumphierende Kirche“ darstellt. Nach der unterhaltsamen Einkehr in die Klosterschenke ging eine erlebnisreiche Fahrt in den Abendstunden zu Ende. (Foto: Seppenhauser)

 

Bericht aus der Donau-Post vom 06. Juli 2012

Senioren-Wallfahrt des Dekanats führte nach Haindling

(hs) Jedes Jahr im Monat Juli ist die Dekanats-Wallfahrt für die Senioren ein wichtiges Ereignis. Aus sämtlichen Pfarreien des Dekanats kamen die Senioren am Mittwochnachmittag nach Haindling „Zur Mutter Gottes“, um gemeinsam den festlichen Gottesdienst zu feiern.

Die Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau von Haindling“ ist eine der ältesten Wallfahrtsorte in Bayern. Bereits im 14. Jahrhundert pilgerten die Menschen dorthin.

Noch immer ist es Brauch, dass viele Wallfahrer jedes Jahr Schutz und Hilfe erflehen.

Auch die Senioren der beiden Pfarreien Wörth und Wiesent mit den Pfarrern Lorenz Schnitt und Franz Matok fuhren nach Haindling, um den festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Adolf Schöls und den Geistlichen des Dekanats zu feiern

Einen solchen Ansturm von Senioren hatte die Wallfahrtskirche schon lange nicht mehr erlebt. Im Biergarten der Schlossstuben in Rain fand die Begegnung in unterhaltsamer Runde für die Wörther und Wiesenter Senioren bei herrlichem Sommerwetter einen schönen Ausklang. (Foto: Seppenhauser)

Eduard Vilsmeier erhielt hohe Auszeichnung

(hs) Am Sonntag feierte in der Filialgemeinde in Kiefenholz beim sonntäglichen Gottesdienst Eduard Vilsmeier das 50-jährige Jubiläum als Mesner. Pfarrer Lorenz Schnitt war es vorbehalten, vor der versammelten Kirchengemeinde dem Jubilar seinen Dank auszusprechen. 50 Jahre bereitete er Woche für Woche die Gottesdienste vor, sorgte für Ordnung und Sauberkeit in der Kirche und kümmerte sich um vieles mehr. Das verdiene Lob, Dank und Anerkennung. Der Seelsorger betonte: „Sie haben Ihren Dienst immer mit großem Engagement, mit echtem Verantwortungsbewusstsein und mit persönlicher Opferbereitschaft vollzogen. Auf diese Weise sind Sie die gute Seele der Kirchengemeinde in Kiefenholz geworden“. Dank und Anerkennung gebührt aber auch der ganzen Familie Vilsmeier, besonders seiner Ehefrau Anneliese. Kirchenpfleger Johann Peutl fand anerkennende Worte für Eduard Vilsmeier. In einem Rückblick betonte er: „Flexibel musste der Mesner sein, denn im Laufe der Jahre brachten verschiedene Renovierungen und Umbauten den Kirchenablauf durcheinander. Durch die Erneuerung der Bänke, den Heizungseinbau und die Begasung beispielsweise, mussten einige Messen oder Beerdigungen bei eingerüsteter Kirche stattfinden“. Bei Feldmessen, Flurumgängen, Bittgängen, Andachten, Hochzeiten, Taufen und Messen, sorgte der Mesner dafür, dass der kirchliche Ablauf geregelt war. Anlässlich des Jubiläums überreichte Peutl die Ehrenurkunde und das Ehrenabzeichen in Gold für 50 Jahre Mesnerdienst. Die Kirchenverwaltung bedankte sich beim Ehepaar Vilsmeier mit einem Präsentkorb. Unser Bild zeigt Kirchenpfleger Johann Peutl, Vertreterinnen der Kirchenverwaltung, das Ehepaar Anneliese und Eduard Vilsmeier sowie Pfarrer Lorenz Schnitt. (Foto: Seppenhauser)

 Bericht aus der Donau-Post vom 7. Juli 2012

Eduard Vilsmeier ist seit 50 Jahren Mesner

Am morgigen Sonntag erhält der Kiefenholzer eine hohe Auszeichnung für seine Tätigkeit

Ein seltenes Jubiläum feiert morgen die Filialgemeinde in Kiefenholz im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes: Eduard Vilsmeier, der seit 50 Jahren das Amt des Mesners ausübt, erhält aus diesem Anlass das Mesner-Ehrenabzeichen in Gold.

Eduard Vilsmeier und sein Vater Johann haben zusammen im Jahr 1962 den Aufgabenbereich vom damaligen Mesner Josef Baumann übernommen. Zu dieser Zeit galt es früh aufzustehen und um 6 Uhr morgens bereits dafür zu sorgen, dass die Kirchenglocken in Kiefenholz zu hören waren. Auch um 12 Uhr und am Abend zum Gebet ertönten die Glocken von St. Jakob, nur wenn sich der Mesner darum kümmerte. 1970 starb Johann Vilsmeier.

Eine wesentliche Erleichterung brachte dann im Jahr 1972 das elektrische Geläut, welches automatisch funktioniert. Das qualitativ hochwertige Werk der alten Kirchturmuhr der Filialgemeinde wurde ausgebaut und überholt. Die Stadt Wörth bewahrt es seit mehreren Jahrzehnten im Bauhof auf.

Die Wurzeln zum tiefen Glauben hatten die Eltern von Eduard Vilsmeier bereits in dessen Kindheit gelegt. Er übernahm schließlich auch Aufgabenbereiche innerhalb der Filialgemeinde. Als Mesner gilt es zum Beispiel das Gotteshaus in Kiefenholz zu schmücken, in dem jeden dritten Sonntag eine heilige Messe stattfindet. Wird am Tag des Herrn kein Gottesdienst abgehalten, so geschieht dies am darauffolgenden Montag um 19 Uhr. Ein Mesner hat sich darum zu kümmern, dass alles, was zum Gottesdienst gehört, gut funktioniert. Das reicht vom Helfen beim Anlegen des Messgewands des Priesters bis hin zum Einsammeln der Spenden der Gottesdienstbesucher. Die Reinigung der Kirche besorgt vor allem Ehefrau Anneliese. Nicht nur im Gotteshaus erfüllt Eduard Vilsmeier seine Aufgaben, auch am Friedhof schaut er nach dem Rechten. Unvergessen bleibt sein Engagement bei der Sanierung der ortsbildprägenden Kirche in den Jahren 1985 und 1986. Während der vergangenen 50 Jahre fanden in dem Ortsteil auch viele Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen statt. Während dieser Zeit wirkten in Kiefenholz die Pfarrer Albert Seidl, Johannes Fischholz, Helmut Zandt, Manfred Hanglberger und Johann Baier, außerdem die Kapläne Horst Petz, Josef Bösl und Josef Breu.

Höhepunkte seiner Tätigkeit als Mesner waren: Die Primiz seines Bruders Johannes Vilsmeier, die Fahnenweihe der Feuerwehr Kiefenholz im Jahr 1968 und des Burschenvereins mit Mädchengruppe 1985 (damals fand zum ersten Mal in Kiefenholz eine Messe in einem Zelt statt) sowie die Gründungsfeste dieser beider Vereine 1993 und 2000.

Eduard Vilsmeier wurde am 2. März 1936 in Kiefenholz geboren und fühlt sich seinem Heimatort eng verbunden. Mit drei Geschwistern wuchs er am Hof seiner Eltern auf. Sein Bruder Johannes, der 1995 starb, wirkte als Seelsorger zuletzt im Landkreis Cham in der Gemeinde Lederdorn. Eduard Vilsmeier besuchte von 1955 bis 1957 die damalige Landwirtschaftsschule in Weltenburg. Im Jahr 1961 schloss er den Bund der Ehe mit Anneliese Schirmbeck aus Kruckenberg. Vier Töchter und zwei Söhne wurden geboren. So lange es ihm seine Gesundheit erlaubt, will Eduard Vilsmeier sein Amt als Mesner fortführen. Auch die Donau-Post wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. - sol -

Ein halbes Jahrhundert als Mesner im Dienst des Herrn: Eduard Vilsmeier. Foto: Soller

Bericht aus der Donau-Post vom 3. Juli 2012

Spende für Orgelbauverein

Im Rahmen des Pfarrfestes bekam auch der Orgelbauförderverein wieder Unterstützung. Seine Solidarität mit dem wichtigen Ziel bekräftigte diesmal der Frauenbund. Marianne Kramer und Irmgard Gerl übergaben dem Vorsitzenden Heinz Hohmeier und Stellvertreter Harald Dietlmeier den Spendenscheck in Höhe von 650 Euro. Der Erlös beim Palmbüscherlverkauf ist damit gut angelegt. Die Vertreter der Fördergemeinschaft bedankten sich für die großzügige Zuwendung in der Hoffnung, dass noch viele diesem Beispiel folgen werden. – Unser Bild zeigt Marianne Kramer, zweite Vorsitzende, und Irmgard Gerl, die Heinz Hohmeier (rechts) und Harald Dietlmeier den Spendenscheck übergeben. (Foto: Seppenhauser)

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