Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Bischof weilte am Stand der Pfarrgemeinde

Hoher geistlicher Würdenträger kündigte bei Katholikentag baldigen Besuch in Wörth an

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Große Freude herrschte beim Stand der Wörther Pfarrei über den Besuch von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer.

Wörth. (hs) Viele Helfer, Gläubige und Besucher der Pfarreien Wörth, Wiesent und Umgebung konnten bereits am Mittwochabend bei der großen Eröffnungsveranstaltung um 18 Uhr am Südportal des Doms St. Peter und dem anschließenden Abend der „Begegnung der Regionen“ zahlreiche Eindrücke von der großartigen Veranstaltung in der Bischofsstadt Regensburg gewinnen.

Trotz widriger Witterungsverhältnisse fanden sich bereits jede Menge Gäste zur Eröffnung des 99. Katholikentags am Domplatz ein. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier lud Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Besucher und Gäste zum Abend der „Begegnung der Regionen“ in der Regensburger Altstadt ein. Tausende von Besuchern strömten zu den Plätzen, um die Besonderheiten der Regionen des Bistums Regensburg besser kennenzulernen. Auf insgesamt acht Bühnen stellten sich die Regionen der Diözese mit ihrem unterhaltsamen, kulturellen und musikalischen Programm vor. Auf den Plätzen konnten sich die Besucher mit Schmankerln stärken und gleichzeitig regionale Produkte kennenlernen. Neben vielen anderen Regionen war auch der Bereich zwischen Regensburg und Straubing vertreten, zum Beispiel mit dem Stand der Wörther Pfarrgemeinde. Das mehrstündige Bühnenprogramm Gäuboden/Vorwald wurde von zahlreichen Gruppen mitgestaltet, wie dem Fanfarenzug und dem Agnes Bernauer-Festspielverein, dem Lexengangerl Trio aus Brennberg und dem Faschingskomitee Köfering. Ein gemeinsames Abendgebet auf allen Bühnen beschloss gegen 22 Uhr den eindrucksvollen Abend. Die Besucher aus Wörth und Umgebung erlebten am Eröffnungstag fröhliche, mit Katholikentag-Schals geschmückte Menschen, jung und alt, aus allen Teilen Deutschlands und der Welt.

Höhepunkt für die Wörther war der Besuch von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Speisen- und Getränkestand am Kassiansplatz. Im Gespräch mit PGR-Sprecher Wolfgang Baur erklärte sich der Bischof gerne bereit, baldmöglichst Wörth zu besuchen. Er bedankte sich bei den zahlreichen Mitarbeitern für das Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung des Abends der Begegnung.

82 Gäste weilen in Wörth

Die in Wörth verweilenden 82 Katholikentags-Besucher, die bei ihren Gastfamilien gut aufgenommen wurden, stammen unter anderem aus dem Bistum Fulda/Hessen, aus Bottrop/Nordrhein Westfalen und weiten Teilen Deutschlands. Die größte Gruppe ist mit acht Personen vertreten, Anni Gerhold nimmt bereits seit 1976 an Katholikentagen teil. Sie ist auch Ansprechpartnerin und koordiniert die Interessen innerhalb der Gruppe.

Die Gemeindereferentin der Pfarrei Wörth/Wiesent, Maria Handwerker, ist fest eingebunden in das Gremium in Regensburg und wird im Einsatz für Bibliolog- und Biographiearbeit sein. In fünf verschiedenen Zentren – Jugendzentrum, Frauenzentrum, Zentrum Kirche vor Ort, Biblisch geistliches Zentrum und Zentrum für Ehe/Familie/Generationen – ist sie bei insgesamt sechs Veranstaltungen vertreten. Ihre Themen sind im Bibliolog: „Elija kann nicht mehr“, der große Prophet des Volkes gerät in die Schaffens- und Glaubenskrise. Das kennen Menschen heute auch. Doch der Prophet gibt nicht auf und schöpft auf wunderbare Weise wieder Kraft und neuen Lebensmut. Schließlich fordert er Gott heraus, sich zu zeigen. Weitere Themen sind „Einer geht seinen Weg - der junge Jesus im Tempel“, eine Mitmachgeschichte für junge Leute auf der Suche nach dem eigenen Weg, „Der Sturm auf dem See - Jesus mein Supermann“- eine Herausforderung zur Auseinandersetzung mit den Stürmen des Lebens im Vertrauen auf Gott, den Herrn über die Gewalten, „Unsere gemeinsame Hoffnung - Kirche vor Ort in Zeichen des Umbruchs“.

Maria Handwerker sehr aktiv

Zum Arbeitsbereich von Maria Handwerker gehört auch die Biographiearbeit: „Die Überschrift meines Lebens“. Die Menschen leben in der Regel auf etwas zu, planen und organisieren und wünschen in die Zukunft hinein. Dabei verlieren sie aus dem Blick, was ihnen schon gelungen ist, welche Probleme sie schon gelöst haben, wer sie sind und welche Kompetenzen und Talente sie haben. Sie vergessen ihre Geschichte. Im Besinnen darauf entdecken sie sich selbst und erschließen eine Energiequelle zur Lebensgestaltung.

Als Anwältin des Publikums ist Maria Handwerker dabei beim Podiumsgespräch „Den Eros entgiften“. Professor Dr. Martin Lindner, Graz, hat als Moraltheologe ein Buch mit diesem Titel beschrieben. Es zeigt auf, dass die Bibel selbst niemals sexualfeindlich gewesen sei und wirbt von daher für einen entspannteren und positiven Zugang zu diesem Thema. Wer die Kirchenmeile besuchen will, findet auch einen Informations- und Begegnungsstand für den Beruf Gemeindereferentin. Auch hier ist Maria Handwerker bei der Planung federführend und immer wieder mal vor Ort.

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