Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Eltern-Kind-Basar fand zum ersten Mal im Pfarrsaal statt

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Wörth. (mas) Erstmals fand der Kinderbasar der Eltern-Kind-Gruppen nicht in der Schulaula, sondern im Pfarrheim statt. Die Hauptverantwortlichen Monika Schmid und Alexandra Binder freuten sich sehr darüber, dass ihnen von Pfarrer Johann Baier der Pfarrsaal zur Verfügung gestellt wurde.

Vor drei Jahren wurde die Durchführung des Basars umstrukturiert. Seitdem verkaufen die Anbieter wie auf einem Flohmarkt ihre Waren selbst. „Das kommt gut an. Um 12 Uhr kamen die Verkäufer ins Pfarrheim und bauten auf. Zwischen 13 und 15 Uhr fand dann der Verkauf statt“, so Monika Schmid. Insgesamt konnten die Besucher aus Spielzeugen, Kleidung, Fahrzeugen und vielem mehr von 18 verschiedenen Anbietern auswählen.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Es gab Kaffee und Kuchen, welche die Eltern der Eltern-Kind-Gruppen gebacken und gespendet hatten. Die Hälfte des Erlöses kommt den Eltern-Kind-Gruppen zugute, die andere Hälfte wird der Wörther Musikschule für die musikalische Früherziehung zur Verfügung gestellt.

In Kürze wird mittwochs von 9 bis 11 Uhr eine dritte Eltern-Kind-Gruppe eröffnet. Eine Schnupperstunde wird am Mittwoch, 26. März angeboten. Sollte genügend Interesse bestehen, wird diese ab sofort von Janin Schambeck geleitet.

Um besser planen zu können, ist es notwendig, sich im Vorfeld mit der neuen Leiterin unter der Handynummer 01 71/5 03 09 99 in Verbindung zu setzen. (Foto: Schmautz)


Einkehrtag mit Gemeindereferentin Maria Handwerker

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Wörth/Wiesent. Mitglieder der Zweigvereine im Katholischen Deutschen Frauenbund Wörth und Wiesent verbrachten besinnliche Stunden bei ihrem Einkehrtag im Bildungshaus Hermannsberg, wobei die Wörther Vorsitzende Marianne Kramer 22 interessierte Frauen begrüßen konnte. „Gott schreibt mit meinem Namen Geschichte(n)“ war das Thema, mit dem sich die Gruppe unter der Leitung von Gemeindereferentin Maria Handwerker (unser Bild) befasste. Die Teilnehmerinnen waren besonders zur aktiven Mitarbeit eingeladen. Unter anderem wurde in immer wieder neu gemischten Gesprächsgruppen rege darüber diskutiert, welchen Stellenwert ein guter Name hat, was der Name ausdrückt. Dabei bot sich den Frauen die Gelegenheit, in einem Buch die Bedeutung ihres Namens oder des Namenstages zu erforschen. Früher, so wissen viele zu berichten, war es Tradition, den Namenstag zu feiern; heute steht vielmehr der Geburtstag im Vordergrund. Deutlich ist auch geworden, dass ein Name aus mehr als nur ein paar Buchstaben besteht. In einem Namen findet sich auch die ganze Persönlichkeit eines Menschen mit seiner Geschichte und Zukunft. Bei ihren Ausführungen gab Maria Handwerker zu bedenken, dass man mit einem Namen respektvoll umgehen soll, weil immer eine Person dahinter steht. Zwischendurch lud die Referentin die Gemeinschaft immer wieder ein, Lieder aus dem Cantero zu singen.

Während der zweistündigen Mittagspause standen den Teilnehmerinnen die Pfarrer Lorenz Schnitt, Franz Matok und Johann Baier zum Beichtgespräch zur Verfügung; auch für einen kurzen Spaziergang blieb den Frauen noch Zeit. Nachmittags wurde zum Abschluss mit Pfarrer Lorenz Schnitt ein Gottesdienst gefeiert. Vorsitzende Kramer dankte Maria Handwerker und Pfarrer Schnitt mit einem kleinen Präsent. Den angenehmen Tag ließ man in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Donau Post | Donau-Post | 24.03.2014

Humanitäre Werte sind „nicht verhandelbar“

Theologe Hans Eberhard erläuterte bei KAB-Abend die Grundsätze der Soziallehre

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Katholische Soziallehre ein alter Hut ? Die humanitären Werte haben nach Ansicht des Diplom-Theologen Hans Eberhard (im Gespräch mit der KAB-Vorsitzenden Hildegard Schindler) weder an Bedeutung verloren noch an ihrer Aktualität. Foto: Raith

Wörth. (jr) Auf seine alten Tage, erklärte der CDU-Politiker Norbert Blüm einmal mit einer Portion Zynismus, sei er tatsächlich noch ungläubig geworden. Er glaube nämlich nicht an „Gott Mammon“, er distanziere sich von der Sucht nach Profit, von der Gier nach Gewinnen und vom Drang zum Überfluss. Dabei ist ihm wohl bewusst, dass gerade diese Maßstäbe die wahren Prinzipien verdrängt haben: „Die Kathedralen sind heute die gläsernen Bankhäuser, die Priester die Herren in den Nadelstreifenanzügen, das Evangelium die Börsenberichte.“ Diese Einstellung steht in krassem Widerspruch zu den Grundsätzen der katholischen Soziallehre, wie Diplom-Theologe Hans Eberhard bei einem KAB-Abend bekräftigte: „Humanitäre Werte sind nicht verhandelbar.“

Die soziale Frage, so der Gast bei seinem Vortrag am Freitag im Pfarrheim, befindet sich seit den Erläuterungen und Erklärungen von Papst Leo XIII., Bischof Wilhelm Ketteler und Adolph Kolping im 19. Jahrhundert ohne Unterbrechung im Blickfeld der Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Einsatz und Engagement für Gerechtigkeit und Chancengleichheit, für die Rechte der Frau, für Mitbestimmung und Mitverantwortung in Betrieben, für den Schutz der Familie, nicht zuletzt für die Abkehr von der einseitigen Verteilung der Güter und Ressourcen sind Eckpfeiler in der programmatischen Orientierung.

Die Aufgabe, Verbesserungen einzufordern und um Solidarität zu werben, sei gewissermaßen ein Dauerauftrag. „Der Sozialstaat schafft sich in der real existierenden Marktwirtschaft allmählich selbst ab“, befürchtet Hans Eberhard mit der Sorge um eine staatliche Gemeinschaft, deren „soziale, politische und kulturelle Schieflage“ immer deutlicher werde. „Der Mensch“, so beurteilte und verurteilte er die gegenwärtige Mentalität, „wird nach seinem ökonomischen Wert bemessen, nicht mehr nach seiner Würde.“

Die Dimensionen des Ungleichgewichts verdeutlichte er mit Zahlen. Die 250 reichsten Personen der Welt würden 48 Prozent des globalen Gesamtvermögens besitzen: 1,2 Milliarden Menschen müssten mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen, Familien mit drei Kindern hätten in der Wohlfahrtsrepublik Deutschland durchschnittlich 44 000 Euro pro Jahr, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, Singles dagegen über 100 000 Euro. Anlass zur Kritik gibt dem Theologen in diesem Zusammenhang auch ein Standpunkt der Bundeskanzlerin, die Uli Hoeneß nach einer Steuerhinterziehung von mehr als 27 Millionen Euro Respekt für seine Leistungen zollte: „Wo sind wir denn..!?“ Diese Fehlentwicklungen in einem „Raubtierkapitalismus“ verband der Referent mit einem Zitat von Papst Franziskus: „Wer nicht bereit ist, Eigentum mit den Armen zu teilen, der beginnt sie zu bestehlen.“

Ergänzen würden dieses Bild von einer „aus den Fugen geratenen Gesellschaft“ nicht zuletzt die Straftaten und Vergehen in der Kirche. Der Missbrauch von Kindern und auch die Verschwendungssucht eines Tebartz-van Elst hätten weitreichende Folgen. „Die Kirche droht ihre Deutungshoheit und ihren Autoritätsanspruch zu verlieren“, gab der Theologe zu bedenken, „sie muss weg von einer Verbotsethik und hin zu einer Gewissens- und Gesinnungsmoral.“

Ein Beispiel für diese Denkmodelle, die mit einem gesunden Rechtsempfinden nicht mehr vereinbar wären, sind nach Ansicht von Ekkehard Hollschwandner die fortgesetzten Einwände gegen den Mindestlohn. „Ein Arbeiter in einer Vollzeitbeschäftigung“, so seine Position, „muss von seinem Einkommen leben können. Alles andere ist unsozial und respektlos.“ Einen erheblichen Bewusstseinswandel stellt er auch in der Wirtschaft fest: „Früher sind die Börsenkurse gestiegen, wenn die Konzerne wegen ihres Erfolgs das Personal aufgestockt haben, heute steigen die Notierungen, wenn Belegschaft abgebaut wird.“


Wolfgang Baur zum neuen Sprecher gewählt

Konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates – Aufgaben des Gremiums erläutert

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Der neue Pfarrgemeinderat mit den beiden amtlichen Mitgliedern Pfarrer Johann Baier und Gemeindereferentin Maria Handwerker. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Am Dienstag fand im Pfarrheim die konstituierende Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates Wörth statt. Geleitet wurde die Zusammenkunft von Pfarrer Johann Baier.

Ein herzlicher Dank galt allen Kandidaten, die gewählt und nachberufen worden sind, für ihre Bereitschaft, am Geschehen der Pfarrgemeinde aktiv mitzuwirken. Wichtig sei dem Geistlichen, dass wir alle zusammen die Zeichen der Zeit erkennen und versuchen, Kirche zu bewegen und Welt zu gestalten. Die neuen Pfarrgemeinderäte, die mit der Übernahme des Amtes die Verantwortung in der Pfarrei übernehmen und das Pfarrleben in den nächsten vier Jahren mitgestalten wollen, verbunden mit ihren gegebenen Fähigkeiten, werden in der nächsten Sitzung am Dienstag, 1. April, um 19.30 Uhr im Pfarrheim in die Sachausschüsse eingeführt.

Gemeindereferentin Maria Handwerker gab den neuen Pfarrgemeinderäten mit einleitenden Worten und einer Lesung aus dem Matthäus-Evangelium „Ihr seid das Salz der Erde - Ihr seid das Licht der Welt“ Mut und Hoffnung für die bevorstehenden Aufgaben in der Pfarrgemeinde.

Sechs Punkte gab Pfarrer Johann Baier dem PGR mit auf den Weg in die neue Amtsperiode: 1. Offen Reden. Der neue Pfarrgemeinderat besteht aus Männern und Frauen, jünger oder älter. Jeder kann sich mit seiner eigenen Meinung zu Wort melden und sich einbringen. Die Mitglieder sind das Sprachrohr, die das, was in der Pfarrgemeinde gedacht und geredet wird, was es an Kritik und Anregung gibt, in das Gremium bringen und umgekehrt Ideen und Vorschläge unter die Leute bringen und in die Pfarrgemeinde tragen. Konstruktive Kritik ist immer möglich. 2. Die Kirche im Großen und die Kirche im Kleinen, die Pfarrgemeinde muss sich immer wieder erneuern. Der PGR knüpft an viel Bewährtes an. Freilich, die Zeit bleibt nicht stehen. Es gibt aber immer auch neue Entwicklungen, die man erkennen und auf die man Antworten finden müsse. 3. In Kollegialität, in Gemeinschaft vorgehen. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Der PGR kann es alleine nicht richten. Es braucht Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, Ehrenamtliche und Hauptamtliche, erfahrene Wörther, Kiefenholzer, Oberachdorfer, Tiefenthaler und in den anderen Ortsteilen Lebende und auch Zugezogene, die mitdenken, mitplanen, mitüberlegen, mittun. Neue Mitarbeiter/innen ansprechen und für die vielfältigsten Aufgaben und Dienste gewinnen. Hören auf Gott - regionale Lösungen anstreben - weiter den Weg des Vatikanischen Konzils gehen sind weitere Themenpunkte. Ein herzlicher Dank galt auch dem „alten“ Pfarrgemeinderat - die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder wird bei einem Empfang für die Ehrenamtlichen in gebührender Form vorgenommen.

Pfarrer Johann Baier stellte das neue Gremium vor, das aus folgenden Mitgliedern besteht: Einstimmig bei einer Enthaltung wurden Wolfgang Baur (neuer PGR-Sprecher) und Mariele Apfelbeck (stellvertretende Sprecherin) und Josef Forster (Schrift-Protokollführer) gewählt. Die weiteren PGR-Räte sind Manuel Baumgartner, Maria Beiderbeck, Lydia Fischer, Monika Foerster, Gerda Raith, Gerhard Schmautz, Horst Seppenhauser, Julia Rösch und Christine Müller. Nachberufen wurden Richard Schönberger, Gerlinde Jurkat, Sylvia Schöberl und Brigitte Neumeier. Die beiden amtlichen Mitglieder sind Pfarrer Baier und Gemeindereferentin Maria Handwerker. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang die Sitzung aus.


Die Einheit der Christen wiederherstellen

Gesprächsabend zum Thema „Ökumenische Öffnung“ – Kooperation statt Feindschaft

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Josef Forster, Pfarrer Johann Baier, Pfarrer Tobias Müller, Pfarrer i.R. Johannes Braun, Pfarrer i.R. Lorenz Schnitt und Gemeindereferentin Maria Handwerker (von links). (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Im Rahmen der Wanderausstellung „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil – Hoffnung für Kirche und die Welt heute“ fand am Dienstag im Pfarrheim St. Petrus ein Gesprächsabend zum Thema „Ökumenische Öffnung – Beziehung zu anderen christlichen Konfessionen“ statt. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Forster konnte hierzu auch Glaubensbrüder der Evangelisch-Lutherischen Kirche begrüßen.

Die Leitung des Abends übernahm Forster. Rede und Antwort standen Pfarrer Johann Baier, Pfarrer Tobias Müller aus Donaustauf sowie die beiden Ruhestands-Pfarrer Lorenz Schnitt und Johannes Braun. Um das Thema etwas zu vertiefen, stellte Josef Forster einen kleinen Filmbeitrag und Schaubilder für die Besucher in den Raum.

Die Einheit aller Christen wiederherstellen – das war eine der Hauptaufgaben des Ökumenischen Zweiten Vatikanischen Konzils. Papst Johannes XXIII. war es wichtig, dass sich die katholische Kirche an der Ökumenischen Bewegung, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebildet hatte, beteiligt. Die Beziehung der Kirche zu den anderen christlichen Konfessionen war eines seiner Hauptanliegen für das Konzil.

Aufrichtige Dialoge

Daher schuf er am 5. Juni 1960 das „Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen“ als eine der vorbereitenden Konzilskommissionen mit der Hauptaufgabe, auf die anderen Kirchen und christlichen Weltgemeinschaften zuzugehen.

Der Ökumenische Rat der Kirchen wurde als Institution für die offizielle Kontaktaufnahme mit Christen anderer Konfessionen anerkannt. Kooperation statt Feindschaft – das war die Idee. Die katholische Kirche schätzt all das hoch, was zur Erfüllung derselben Aufgabe die anderen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in Zusammenarbeit beigetragen haben und noch beitragen. Aufrichtige und kluge Dialoge, kirchliche Gemeinschaften, Betonung der Gemeinsamkeiten, Ökumenische Trauungen, Ökumenische Bibelwochen und Ökumenische Wortgottesdienste fördern die Zusammenarbeit. Die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit ist Sache der ganzen Kirche, sowohl der Gläubigen als auch der Hirten, und geht jeden an. Josef Forster setzte mit der Frage „Was haben wir gemeinsam?“ eine rege Diskussion in Gang. Die Antworten lauteten: gegenseitige Achtung, Abbau der Feindseligkeiten, gemeinsame Erklärungen, ethische Fragen zur Gesellschaft, Taufe, Toleranz oder gemeinsame Räume. In der spannenden Diskussionsrunde konnte man viele Gemeinsamkeiten feststellen.

Dennoch offenbarten die Fragestellungen und Antworten, dass noch nicht alle Dialoge, mit einigen hohen Hürden belastet, zur Zufriedenheit aller zu Ende geführt worden sind. Mit einem gemeinsamen Lied bekundeten die Besucher ihre Wertschätzung und ihren Willen zur Zusammenarbeit. Gemeindereferentin Maria Handwerker überreichte an die beiden Pfarrer Johann Baier und Tobias Müller ein kleines Präsent und bedankte sich für die aufschlussreichen Worte und die rege Teilnahme an der Diskussionsrunde.

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