Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Pfarrer Johann Baier segnete die Palmbüschel

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Wörth. (mas) Am Palmsonntag kamen wieder viele Gläubige mit ihren Kindern vor dem Gottesdienst im Innenhof des Pfarrheims zusammen. Dort segnete Pfarrer Johann Baier die prächtig geschmückten Palmbüschel, -kreuze und -ringe. Neben einer großen Schar an Ministranten waren auch die Kommunionkinder und Firmbewerber mit dabei. Für die würdige musikalische Umrahmung sorgten mit Andrea Dietlmeier, Florian, Josef und Lena Eicher vier Blechbläser.

Pfarrer Baier erklärte den Anwesenden den Grund für die Palmweihe. Jesus zog vor rund zwei Jahrtausenden in Jerusalem ein. Die Menge jubelte ihm mit Hosianna-Rufen zu und schwenkte ihre Palmwedel. „Jene symbolisierten damals im Nachbarland Ägypten ein langes, unendliches Leben. Sie deuteten andererseits aber bereits auf den tödlichen Ausgang der Geschichte hin, denn Palmwedel wurden auch bei Beerdigungsritualen verwendet“, so Pfarrer Baier. Anschließend zog man in einer großen Prozession in die Pfarrkirche ein, um Gottesdienst zu feiern und damit die Karwoche einzuläuten. – Unsere Bilder zeigen das Blechbläserensemble und Pfarrer Baier, der die vielen leuchtend bunten Palmbuschen segnete. (Fotos: Schmautz)

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Misereor- Fastenessen wurde gut angenommen

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Wörth. (hs) Die KLJB Wörth war am Sonntag Gastgeber im Pfarrheim beim Fastenessen der Pfarrei. Die Einladung zum Misereor-Fastenessen wurde von den Pfarrgemeindemitgliedern gut angenommen. Angeboten wurden verschiedene Gemüsesuppen. Mitglieder des Pfarrgemeinderats betrieben einen Coffee-Shop, es gab selbst gemachten Hefezopf, zudem wurden Artikel aus dem Eine-Welt-Laden verkauft.

Firmkinder vom Projekt „Fastenessen“ unterstützten die fleißigen KLJB-Mitglieder des Misereor-Fastenessenteams, damit alle Besucher bestens versorgt wurden. Die Mitglieder der KLJB setzten sich für lobenswerte Ziele ein: sich an der Tischgemeinschaft beteiligen und die Verbundenheit mit den vielen Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zeigen, die um ihr tägliches Überleben kämpfen müssen. Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, wird für viele Menschen in der Welt eine lebenswichtige Angelegenheit: jeden Tag genug zu essen zu haben. Am Samstag, 25., und Sonntag, 26. April, werden sie wieder nach den Gottesdiensten im Einsatz sein: Dann erfolgt der erstmalige Verkauf des neuen Gotteslobes.

Die KLJB-Mitglieder wollen die Tradition des Maibaumaufstellens wieder beleben. Dieses erfolgt am 1. Mai um 11 Uhr beim Pfarrheim unter fachlicher Beratung ehemaliger Volkstanzkreismitglieder. Es wird eine Grillparty mit Ausschank von Getränken angeboten. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. (Foto: Seppenhauser)


Mädchen und Jungen weilten drei Tage in Windberg

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Wörth. 28 Mädchen und Jungen haben in der Jugendbildungsstätte des Klosters Windberg drei ausgefüllte Tage erlebt. Im Vordergrund standen Themen rund um die Firmung. Spiele, Nachtwanderung mit Geistergeschichte und Zeit für gemeinsame Aktivitäten bei traumhaftem Wetter durften auch nicht fehlen. Sogar ein echter Mönch, Frater Felix, stellte sich den Fragen der Teilnehmer. In den nächsten Wochen werden die Firmbewerber auf ihren selbstgestalteten Leinwänden in der Pfarrkirche zu bewundern sein. Auf dem Foto neben den jungen Menschen auch die Leiter des Wochenendes, Pfarrer Johann Baier, Gemeindereferentin Maria Handwerker, Vanessa Landgraf und Laura Apfelbeck.


Blitzschnelle Hilfe, schonender Transport

Florian Zweckerl von der BRK-Rettungswache Oberachdorf referierte bei der Kolpingsfamilie

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Referent Zweckerl mit Josef Schütz. (Foto: Seppenhauser)

Wörth. (hs) Im Zentrum eines Vortragsabends der Kolpingsfamilie am Dienstag im Gasthof Butz stand der Rettungsdienst. Referent Florian Zweckerl von der Rettungswache Oberachdorf stellte in seinem Vortrag den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst in Bayern und das Bayerische Rote Kreuz (BRK) im Raum Regensburg in den Fokus.

Wie der Referent wissen ließ, gibt es das BRK seit über 100 Jahren. Derzeit sind 200 ehrenamtliche, 86 hauptamtliche und 44 nebenberufliche Mitarbeiter beschäftigt. In Notfällen ist es rund um die Uhr erreichbar. Jährlich werden Mitarbeiter ausgebildet.

Das BRK Regensburg geht zurück auf den 10. Oktober 1874, als in der Domstadt die erste freiwillige Sanitäts-Kolonne gegründet wurde. 1904 spendete Thurn und Taxis den ersten Sanitätswagen. 1978 wurden die drei Landrettungswachen Hemau, Regenstauf und Wörth in Betrieb genommen.

Der Referent sprach auch die Kernprobleme des Rettungsdienstes an: Die Notfallrettung im Spannungsfeld zwischen Notwendigkeit, Ärzte- und Notarztmangel und Kostendruck belasten die Arbeit seinen Worten zufolge sehr.

Ausführlich ging Florian Zweckerl, der am 1. Mai als Nachfolger von Sebastian Gerosch die Leitung der BRK-Rettungsstelle in Oberachdorf übernehmen wird, auf den Ablauf eines Rettungseinsatzes ein. Notrufe (112) gehen in der Integrierten Leitstelle Regensburg ein, von dort aus wird der Rettungsdienst koordiniert.

Der Rettungsdienst im Raum Regensburg mit den Landkreisen Cham und Neumarkt ist laut Zweckerl der zweitgrößte in Bayern. Die Rettungswache des BRK in Wörth ist verbunden mit dem Krankenhaus Barmherzige Brüder, St. Josef und dem Luftzentrum Uni-Klinikum in Regensburg. Die Notfallrettung erfolgt mit der Versorgung und Betreuung durch qualifiziertes Rettungsdienstpersonal. Bei Bedarf ist ein Transport mit dem Rettungswagen in ein geeignetes Krankenhaus möglich.

Wie Zweckerl aufzeigte, ist das BRK Regensburg mit einer hochmodernen Flotte von 27 Fahrzeugen ausgestattet. Erwähnenswert ist auch die Luftrettung, die es seit 1994 in Regensburg und München gibt. Sie garantiert einen blitzschnellen, schonenden Transport. Auch Rückholflüge aus dem Ausland werden unter anderem angeboten. Probleme bereiten hier aber die enge Innenausstattung, die erschwerte Versorgung während des Fluges und die Abhängigkeit vom Wetter.

Zweckerl betonte weiter, dass das BRK anerkannter Leistungsträger und Vertragspartner aller gesetzlichen Krankenkassen sei. Das komplexe Hilfeleistungssystem der BRK, zu dem auch die Wasserwacht (130 000 Mitglieder), die Bergwacht (4400 Einsatzkräfte) und der Katastrophenschutz zählen, „ist ohne Ehrenamt nicht zu schaffen“, so der Referent.

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