Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 18. Juni 2012

Pfarrer zurück aus der Klinik

Akutbehandlung ist abgeschlossen – Ab September Unterstützung durch eine pastorale Mitarbeiterin

Nach dreimonatiger Akutbehandlung ist Pfarrer Johann Baier aus der Klinik entlassen worden und wieder in Wörth. „Es war eine schwere Zeit, ich habe Fortschritte machen können, bin aber noch nicht vollständig genesen“, bekräftigte er in einer Botschaft, die bei den Gottesdiensten am Wochenende verlesen wurde. In den nächsten Wochen folge nun eine Reha-Behandlung, die er in einer Tagesklinik absolvieren werde. „Auch für die Pfarrgemeinde“, räumte der Geistliche im offenen Brief ein, „war und ist dies bestimmt auch keine leichte Zeit.“

Dank und Respekt richte er daher an alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich engagieren, damit die Seelsorge während seiner Abwesenheit weitergeführt werden kann. Seine Anerkennung gilt insbesondere Pfarrer Lorenz Schnitt, Pater Michael Raij, Pfarrvikar Andreas Hörbe und Pfarradministrator Franz Matok. Im August, so erwähnte er, werde Pfarrer Augustine Jacob seine Vertretung übernehmen. Er stammt aus Indien, studiert in Rom und kommt schon seit fünf einigen Jahren zur Urlaubsvertretung ins Bistum.

Sehr gefreut hat sich Pfarrer Baier in den vergangenen Monaten über die unzähligen Genesungswünsche. Er hoffe sehr, dass sich bis September sein Gesundheitszustand so weit verbessert und stabilisiert, dass er seine Arbeit wieder mit ganzer Kraft aufnehmen kann. Eine gute Nachricht an der Stelle: „Ich freue mich, dass mich dann auch eine pastorale Mitarbeiterin unterstützt, die der Pfarrei zum 1. September 2012 zugewiesen wurde.“ Außerhalb der Zeiten, in denen tagsüber die ambulante Reha-Behandlung erfolgt, befinde er sich in seiner Wohnung am Königsberg.

Bericht aus der Donau-Post vom 16. Juni 2012

Weil niemand sonst Vorsitzende sein wollte

Marianne Kramer führt den Frauenbund auch die nächsten vier Jahre

(hs) Am Donnerstag fand im Pfarrheim die Jahreshauptversammlung des Frauenbundes statt. Vorangegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrvikar Andreas Hörbe, der allen verstorbenen Mitgliedern gewidmet war. Die gut besuchte Veranstaltung war auch eine Bestätigung für die gute Arbeit, die der Frauenbund in Wörth in den vergangenen vier Jahren geleistet hat.

In ihrem Jahresrückblick stellte Vorsitzende Marianne Kramer nicht nur die vielen Veranstaltungen des letzten Jahres in den Mittelpunkt, sondern hob die sozialen Leistungen des Frauenbundes hervor. Sie verdienten hohe Anerkennung, denn es sei keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Frauen in ihrer Freizeit für bedürftige Menschen oder für Einrichtungen einsetzen und diese finanziell unterstützen.

Beim Pfarrfest konnte dem Orgelbauverein aus dem Verkauf von Palmsträußen eine Spende von 500 Euro überreicht werden. Eine Spende von 500 Euro ging auch an das Müttergenesungswerk und bedacht wurde auch Pater Rochus aus Indien mit 500 Euro. Beim Pfarrfest am 1. Juli wird dem Orgelbauverein eine weitere Spende von 650 Euro überreicht werden.

Ein schwerer Verlust für die Frauengemeinschaft seien die verstorbenen Mitglieder Anna Schneider, Katharina Kunz und Berta Kerscher, sagte Kramer. Auch die verstorbene Pfarrhaushälterin Anna Kunz habe immer gerne die angebotenen Veranstaltungen besucht. Die Vorsitzende erinnerte an eine Vielzahl von Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, den Frauenbundfasching mit den TSV-Turnerinnen im Februar, der unter anderem, erwähnte sie, nicht ganz den Erwartungen der Vorstandschaft entsprochen habe. Auf Dauer wolle man keine finanziellen Verluste verbuchen, dennoch möchte die neue Vorstandschaft im nächsten Jahr einen neuen Versuch starten.

Als Neumitglieder wurden Brigitte Peutl und Christine Weinzierl aus Kiefenholz im Frauenbund aufgenommen. Pfarrvikar Andreas Hörbe appellierte an die Frauen, sich aktiv in die Arbeit mit einzubringen um die Vorstandschaft zu entlasten. Wahlleiterin Maria Gebhardt unterstützt von Roswitha Groß, brachte in kurzer Zeit die Vorstandswahl über die Bühne. Nicht mehr zur Wahl stellten sich Maria Gebhardt (zwölf), Roswitha Bemmerl, Anita Hebauer, Regina Hongler und Helga Schweiger. Marianne Kramer dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Nachdem sich niemand für die Übernahme des Vorsitzes bereiterklärte, übernahm Marianne Kramer für weitere vier Jahre das Amt. 2. Vorsitzende ist Irmgard Gerl, Kassiererin Monika Rösch, Schriftführerin Brigitte Sternecker (alle wie bisher) und die Beisitzerinnen Petra Spitzer, Helga Trendl, Annemarie Baumann, Karin Limmer und Andrea Spitzer. Fahnenträgerin bleibt Annemarie Schneider und die Kassenprüfer sind weiterhin Annemarie Schneider und Frau Schindler (alle einstimmig gewählt).

Bereits am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr im Pfarrheim werden in der ersten Vorstandssitzung interne Besprechungen stattfinden. Neu wird sein, dass das Jahresprogramm dem Kalenderjahr angeglichen wird.

Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder mit Pfarrer Andreas Hörbe und Vorsitzender Marianne Kramer (links). – Die neugewählte Vorstandschaft (rechts). (Fotos: Seppenhauser)

Bericht aus der Donau-Post vom 15. Juni 2012

Erheblicher Schuhbedarf bei der Kolping-Theaterbühne

(jr) Schuhe werden benötigt, viele Schuhe aller Art, Größe und Qualität. Sie sind eine wichtige Requisite bei der Fabel, die das Jugendensemble der Kolping-Theaterbühne am 23. September im Schlosskeller erstmals in Szene setzen wird. In einem guten Zustand müssen sie sich nicht befinden, sie sollten - dem Inhalt entsprechend - sogar beschädigt, ziemlich verbraucht und alt sein, wie Hans Eigenstetter bekräftigt, der mit seiner Frau Traudl wieder die Rolle der Regie übernommen hat. Die Vorbereitungen hat die Gruppe bereits aufgenommen.

Mit der Aufführung des Märchens „Die zertanzten Schuhe“ will das eifrige Nachwuchsteam der Kolping-Theaterbühne dem weltbekannten Brüderpaar einer angesehenen Hanauer Familie die verdiente Achtung erweisen, dessen Werke rund um den Globus gelesen werden, nicht nur junge Leser fesseln und zu Klassikern der Kinderliteratur geworden sind. Fabeln wie Hänsel und Gretel, Aschenputtel oder Dornröschen haben von ihrer Faszination und von ihrer Bedeutung bis heute nichts verloren.

Anno 1812 - vor genau zwei Jahrhunderten - hatten Jakob und Wilhelm Grimm den ersten Band der „Kinder- und Hausmärchen“, in dem sich diese Erzählung der Königstöchter Iphigenie, Charlotte und Isabella befindet, die nach jeder Nacht neues Schuhwerk brauchen. Der Vater will das Rätsel lösen. Einen ersten Eindruck vermitteln die Mädchen und Burschen dem Publikum schon im Rahmen des 13. Bürgerfestes. Am Sonntag, 22. Juli, wird um 15 Uhr im Bürgerhaus ein Prolog vorgetragen.

Die Möglichkeit, Schuhe ganz bequem zu entsorgen, besteht ab sofort bis Bedarfsende im Rathauscafé, bei Ellen Thieme im Quelle-Shop, wo auch das Buch erhältlich ist, und im Geschäft Weichser. Jede Spende wird dankbar angenommen. – Unser Bild (von links) zeigt Irene Rösch, Hans und Traudl Eigenstetter und Ellen Thieme. (Foto: Raith)

Pfarrfest am 1. Juli

Am Sonntag, 1. Juli, feiert die Pfarrei ihr Pfarrfest. Die Feierstunden werden um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst eingeleitet. Anschließend können die Besucher rund um das Pfarrheim gesellige und unterhaltsame Stunden verbringen. Gastgeber sind die kirchlichen Verbände. Die Mitglieder der Gruppen werden für Speis und Trank sorgen, die Jungbläser für die richtige Begleitmusik. Für die Kinder werden eine Spielstraße und eine Schminkecke eingerichtet.

 

Bericht aus der Donau-Post vom 07. Juni 2012

Frauenbund besuchte Oberpfälzer Freilandmuseum

Am vergangenen Dienstag startete der Frauenbund Wörth mit Reiseleiterin Maria Gebhardt zu seinem Jahresausflug. Bei kühlem, aber zumindest trockenem Reisewetter machte sich die rund 40-köpfige Reisegruppe, darunter einige Nichtmitglieder, auf den Weg, um das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen bei Nabburg zu besuchen.

Bis zur Mittagspause hatte man Gelegenheit, das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Auf dem 30 Hektar großen Gelände befinden sich mittlerweile 50 wiedererrichtete Gebäude.

Die Häuser bewohnten einst Bauern, Söldner, Häusler, Tagelöhner, Weber, Hirten, Müller, Jäger und Adelige. Nach gemütlicher Einkehr im Museumswirtshaus „Beim Wirth“ begab man sich in zwei verschiedenen Führungen auf eine erlebnisreiche Zeitreise, bei der eindrucksvoll das Leben und Arbeiten der Menschen in der Oberpfalz in den letzten 300 Jahren in ihrer regionalen und sozialen Vielfalt geschildert wurde.

Im Anschluss ging es weiter zum nahegelegenen Bauernmuseum „Edelmannshof“ in Perschen. Der geschlossene Dreiseithof wurde 1161 erstmals erwähnt und 1964 als Museum eröffnet.

Die Hofanlage mit dazugehöriger romanischer Kirche und Karner sind eines der bedeutendsten Kirchenensembles in Bayern.

Im Brotzeitstüberl stärkte sich die Gruppe noch mit Kaffee und Kuchen, bevor man am späten Nachmittag gut gelaunt die Heimreise antrat.

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