Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 25. Juni 2012

Neue KLJB-Ortsgruppe feierte ihre Gründung

Zahl der Mitglieder auf 49 gestiegen — Eindrucksvoller Gottesdienst mit Pfarrer Eckl

Die KLJB Wörth feierte am Sonntag mit einem Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Petrus die Gründung der Ortsgruppe. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Festgottesdienst, den Pfarrer Hermann Josef Eckl von der Katholischen Hochschule in Regensburg zelebrierte. Musikalisch begleitet wurde der festliche Gottesdienst vom Landjugendchor der KLJB Wörth unter Leitung von Teresa Falter aus Rettenbach. Unter Führung der fleißigen Vorstandschaft mit den beiden Vorsitzenden Raphael Gritschmeier und Verena Eder bereitete man sich schon seit Wochen auf diesen Festtag vor. Herrliches Sommerwetter begleitete die Mitglieder der Jugendgruppe mit Pfarrer Eckl und die örtlichen kirchlichen Verbände, Vertreter der Stadt Wörth und der Burschenverein mit Mädchengruppe Kiefenholz beim Kirchenzug vom Pfarrheim zur Pfarrkirche. Pfarrer Eckl wandte sich an die Mitglieder, es sei besonders schön, wenn sich junge Menschen für die KLJB engagierten. Verena Eder und Raphael Gritschmeier dankten der Stadt Wörth und den aufgeschlossenen Vereinen, welche die Projekte aufgenommen und die junge Gemeinschaft unterstützt haben. Die Gedanken waren bei ihrem Förderer und Berater Pfarrer Johann Baier und alle wünschten ihm eine baldige Genesung. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Forster meinte, die KLJB sei besonders für Jugendliche eine Chance, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Florian Stadler verlas ein Glückwunschschreiben von Pfarrer Johann Baier, der gerne gekommen wäre. Der Seelsorger sicherte für die Zukunft seine volle Unterstützung zu. Den festlichen Gründungs-Gottesdienst eröffnete der Chor mit „Knocking on Heavens Door“.

Jesus gemeinsam entdecken

In seiner Predigt betonte PfarrerEckl: „Miteinander wollt ihr euch unterstützen und viele andere junge Menschen kennenlernen und einladen, um gemeinsam Jesus zu entdecken. Dieser möchte, dass wir ihn verstehen. Ihr seid die Zukunft in der Kirche.“ Die musikalischen Darbietungen des Chors waren ein schönes Erlebnis für alle Kirchenbesucher. Mit der Segnung des Landjugendtaferls endete der Festgottesdienst. Im Anschluss daran zog die Gemeinschaft, angeführt von den Mitgliedern der Jungbläser, zum Pfarrheim, um das Gründungsfest mit Pfarrer Hermann Eckl unterhaltsam ausklingen zu lassen. Die Jugendarbeit in Wörth wieder beleben und unter dem Schirm der katholischen Kultur ein Forum der Begegnung schaffen, dieses Ziel haben sich Raphael und Felix Gritschmeier mit ihrem Freundeskreis gesetzt. Aus diesem Grund fand am 7. Oktober 2011 zum Aufbau einer Gruppe zur Förderung der Jugendarbeit im Rahmen der Wörther Pfarrgemeinde ein Treffen der Jugendlichen statt. Nach Zuspruch von Pfarrer Johann Baier sondierte man in einem Treffen die Form der in Frage kommenden beiden Verbände Kolping-Diözesanverband Regensburg und Katholische Landjugendbewegung. Wichtig war hier für die Jugendlichen, zu erkunden, welche geeignete Form der Organisation, eine eigenständige Jugendarbeit zu machen, für sie in Frage kommen könnte. Die Entscheidung fiel damals sehr deutlich aus. Man sprach sich für die KLJB aus. Am 18. November fand im Pfarrheim die Gründungsversammlung statt. Unter dem Leitspruch „Wir
ebnen den Weg zur KLJB Wörth“ bekundeten 44 Jugendliche mit ihrer Unterschrift die Mitgliedschaft. Bei den Wahlen konnte man folgende Vorstandschaft präsentieren: Männlicher Vorsitzender Raphael Gritschmeier, weibliche Vorsitzende Verena Eder, zweiter Vorsitzender Florian Stadler und Lena Solleder, Schriftführer Philipp Seppenhauser, Kassiererin Vanessa Landgraf. Als Beisitzer fungieren Manuel Bauer, Laura Apfelbeck, Bernhard Dorfner und Anna Apfelbeck.

Programm-Schwerpunkte

Die KLJB Bayern konkretisiert ihr Profil in vier Schwerpunkten, an denen die Leitlinien ausgerichtet sind: katholisch-kirchlich-christlich, ländlich-demokratisch-engagiert, landwirtschaftlich-ökologisch- nachhaltig, international-solidarisch- gerecht. Derzeit umfasst die Wörther KLJB-Ortsgruppe 49 Mitglieder. Sie will eng mit den Gremien der Pfarrgemeinde und dem Sachausschuss Jugend des Pfarrgemeinderates zusammenarbeiten. Projekte für die Zukunft sind geplant, aber noch fehlen die finanziellen Mittel, um alle Ideen umsetzen zu können.

Bericht aus der Donau-Post vom 22. Juni 2012

Fahrt der Senioren führte nach Aicha vorm Wald

(hs) Am Mittwoch unternahmen die reiselustigen Senioren der Pfarrei ihre Fahrt in den Sommer. Der Halbtagesausflug führte ins Passauerland nach Aicha vorm Wald. In diesem Ort befindet sich eine der ältesten Pfarreien im Bistum Passau. Aicha war bis 1976 auch Dekanatssitz. Pfarrer Eberhard Eibl übernahm trotz seines Ruhetages die Kirchenführung. Die Pfarrei wurde vermutlich schon im 9. Jahrhundert errichtet, aber urkundlich erst 1120 erwähnt. An Stelle der Holzkirche aus dem 10. Jahrhundert wurde im 14. Jahrhundert eine gotische Kirche aus Stein errichtet. In den Jahren 1726 bis 1735 wurde diese fast vollständig abgerissen und ein neuer Kirchenbau im Stil des früheren Rokoko errichtet. Ausgeführt hat diesen vermutlich der Passauer Domkapitel- Baumeister Jakob Pawagner. Die prächtige Pfarrkirche wurde zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus geweiht. Das Gotteshaus besitzt ein Querschiff und über dem Oktogon eine Kuppel nach dem Vorbild des Petersdomes in Rom.

Der Hochaltar zeigt einen würdevollen Aufbau von Säulen und Pilastern aus Stuckmarmor, mit den beiden fast lebensgroßen Kirchenpatronen Petrus und Paulus vor dem bevorstehenden Martertod im Abschiedsschmerz. Im Blickpunkt stehen die Deckenfresken vom Kirchenmaler Andreas Matt aus Vilshofen. Sehenswert ist im nördlichen Querschiff das altehrwürdige Gnadenbild „Maria mit der Birne“.Das Kuppelgemälde zeigt das Pfingstereignis.

Im Anschluss feierte Pfarrer Lorenz Schnitt mit den Senioren einen feierlichen Gottesdienst. Unterhaltsam wurde es bei der Einkehr im nahe liegenden Gasthaus zur Post. Gegen Abend endete eine schöne Ausflugsreise. – Unser Bild zeigt die Senioren mit Pfarrer Lorenz Schnitt in der Pfarrkirche. (Foto: Seppenhauser)

Festtag für die KLJB

Die Katholische Landjugendbewegung hofft auf einen großen Zuspruch der Pfarrgemeinde beim Jugendgottesdienst am kommenden Sonntag um 10 Uhr in der Pfarrkirche „St. Petrus“ mit dem die Gründung der Ortsgruppe gefeiert werden soll. Am Sonntag um 8.45 Uhr trifft sich der Landjugendchor im Pfarrheim zur Generalprobe und zum Einsingen, um 9.15 Uhr versammeln sich alle anderen Landjugendmitglieder im Pfarrheim, um 9.45 Uhr ist Aufstellung zum Kirchenzug mit den kirchlichen Verbänden und Vereinen (bei schlechtem Wetter Treffen direkt bei der Kirche) vor allem die Jugendlichen der Pfarrei, so die KLJB sind zu diesem Ereignis eingeladen.

KLJB bei Gottesdienst

Die Katholische Landjugendbewegung lädt die Pfarrgemeinde herzlich zum Jugendgottesdienst am Sonntag, 24. Juni, 10 Uhr, in die Pfarrkirche St. Petrus ein, mit dem die Gründung der Ortsgruppe gefeiert werden soll. Am Sonntag um 8.45 Uhr trifft sich der Landjugendchor im Pfarrheim zur Generalprobe und zum Einsingen, um 9.15 Uhr Treffen aller anderen Landjugendmitglieder im Pfarrheim und um 9.45 Uhr Aufstellen zum Kirchenzug mit den kirchlichen Verbänden und Vereinen. Besonders auch die Jugendlichen der Pfarrei sind zur Teilnahme am Gottesdienst eingeladen. Die KLJB bittet alle ihre Mitglieder am Sonntag den Gottesdienst mitzufeiern.

Bericht aus der Donau-Post vom 19. Juni 2012

Beachtlicher Beitrag für ein hohes Ziel

Eindrucksvolles Benefizkonzert in der Kirche für den Orgelbauförderverein

(jr) Der Vortrag war eindrucksvoll, eine Freude, ein wahrer Hörgenuss. Anerkennender App-laus war nach einer Stunde die gebührende Anerkennung für die Gruppe, die am Sonntag in der Kirche für ein hohes und ehrgeiziges Ziel der Pfarrgemeinde Kompositionen deutscher, französischer und italienischer Meister interpretierte.

Das Blechbläserensemble „Blechtett“ mit Andrea Dietlmeier, Ewald Dirnberger, Werner Breuer, Klaus Ixmeier und Andreas Wenzel stellte sich im Einklang mit dem Organisten Andreas Winkler in den Dienst des Orgelbaufördervereins, der sich mit der Beschaffung eines neuen Instruments einen wahrhaft anspruchsvollen Auftrag erfüllen will. Bei rund 400 000 Euro wird sich das Investitionsvolumen bewegen; 14 400 Euro befinden sich nach der letzten Bilanz auf dem Konto der Gemeinschaft, die im September 2010 gegründet wurde und von Heinz Hohmeier geleitet wird.

„Musik ist ein integrierter Bestandteil der feierlichen Liturgie !“ Mit diesem Zitat von Papst Benedikt eröffnete Pfarrvikar Andreas Hörbe mit dem Vorsitzenden das Benefizkonzert im Rahmen von Kultur in Wörth, das durchaus eine bessere Resonanz verdient hätte. Wegen des herrlichen Wetters und vieler Veranstaltungen im Umkreis blieb der Zuhörerkreis mit knapp 100 Besuchern doch überschaubar.

Sie haben allemal eine gute Wahl getroffen. Überzeugend, ansprechend und inspirierend war dieses musikalische Gotteslob mit Werken von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Camille Sait Saens und William Byrd.

Bei dieser Veranstaltung leisteten sowohl die Musiker, die sich unentgeltlich engagierten, als auch die Gäste mit ihren finanziellen Zuwendungen einen Beitrag zur Erhöhung der Rücklagen. „Eine große Maßnahme“, bekräftigte Heinz Hohmeier vor dem abschließenden Imbiss am Vorplatz der Kirche, „bedarf der Hilfe aller durch Spenden oder durch die Mitgliedschaft zum Verein.“ Mit dem Jahresbeitrag von zwölf Euro kann die Bevölkerung Bausteine legen und dafür sorgen, dass der Wunsch kein Wunschtraum bleibt, dass sich die Umsetzung des Anliegens nicht in der Entfernung befindet, die in einem Lied zum Ausdruck kam: „Somewhere over the rainbow !“ Irgendwo über dem Regenbogen.

Ein Zeichen werden auch die Freunde aus Ungarn setzen, die am Sonntag, 22. Juli, im Rahmen des Bürgerfestes den Orgelbauförderverein ebenfalls unterstützen wollen. Heinz Hohmeier und sein Stellvertreter Harald Dietlmeier haben bei der letzten Reise Kontakt mit Pfarrer Laszlo Balogh in Örkeny aufgenommen, der den vor fünf Jahren gegründeten Chor „Cantate Domino“ leitet.

40 der etwa 60 Mitglieder werden nach den Informationen von Harald Dietlmeier nach Wörth kommen, voraussichtlich den Gottesdienst mitgestalten und nach der Messfeier noch ein Chorkonzert geben. Begleitet werden sie dabei von einem Organisten und drei Trompetern. Auch die Einnahmen beim Verkauf der pikanten Gulaschsuppe werden samt und sonders dazu verwendet, der Erfüllung der Aufgabe ein Stück näher zu kommen.

Ein Vortrag mit Format für eine große Aufgabe: Mit dem Benefizkonzert unterstützten das Blechbläserensemble „Blechtett“ (unser Bild) und Organist Andreas Winkler die Bemühungen des Orgelbaufördervereins um ein neues Instrument für die Pfarrkirche. Foto: Raith

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