Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 18. Oktober 2012

Lebenslange Treue ist ein hoher Wert

Ehejubiläumstreffen der Pfarrgemeinde – Messe mit Pfarrer Baier gefeiert

Großen Zuspruchs erfreute sich das vom Pfarrgemeinderat organisierte Treffen der Ehejubilare. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Forster konnte eine stattliche Anzahl von Jubelpaaren, die in diesem Jahr ihr 25, 40, 45, 50-jähriges Ehejubiläum feiern, im ansprechend dekorierten Pfarrheim willkommen heißen.

„Manche Paare sind mehr als 50 Jahre verheiratet, 64 Jahre ist derzeit der Rekord in der Pfarrgemeinde St. Petrus“, so Forster: „Wir wollen mit dieser Feier gemeinsam ein Zeichen setzen, dass lebenslange eheliche Treue und die traditionelle Familie auch in der heutigen Zeit einen hohen Wert darstellen und nicht, wie gerne in der Öffentlichkeit dargestellt wird, Auslaufmodelle sind.“

Pfarrer Johann Baier brachte in seiner Begrüßung seine Freude über die Anwesenheit vieler Jubelpaare zum Ausdruck und meinte: „Ihr Eheversprechen, sich in guten wie in schweren Tagen, in Gesundheit und in Krankheit zu lieben, zu achten und zu ehren hat gehalten. Dazu darf ich ihnen sehr herzlich gratulieren.“ Sein Wunsch sei es, dass die Ehepaare noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit, Glück und Frieden erleben dürfen. Mit einem unterhaltsamen und aufmunternden Reigen von heiteren Geschichten führte Anna Schötz durch das Programm. Die Damen des Pfarrgemeinderates, Gerda Raith, Ilse Gerstlberger, Mariele Apfelbeck, Monika Foerster sowie Ulla Eicher und Lydia Fischer, hatten mit Kaffee, Kuchen und kleinen Häppchen für entsprechende Gaumenfreuden gesorgt. Natürlich kam an diesem Nachmittag auch das unterhaltsame Gespräch nicht zu kurz. Den Abschluss des Tages bildete eine Messe mit Pfarrer Johann Baier in der Stadtpfarrkirche. „Vor 25, 40, 50, 60 oder mehr Jahren haben Sie den Grundstein für Ihre Ehe gelegt. Dieses Versprechen hat getragen. Sie wissen, dass Sie gesegnet waren all die Jahre ihres Lebens“, so der Pfarrer, der den Jubelpaaren am Ende des Gottesdienstes die Erneuerung des Ehesegens zusprach. Der Pfarrgemeinderat überreichte jedem Ehepaar zudem ein kleines Präsent.

Die Damen und Herren feierten ihr Ehejubiläum in gemütlicher Runde im Pfarrheim.

Bericht aus der Donau-Post vom 8. Oktober 2012

Wallfahrt der Wörther Senioren zur Schwarzen Madonna in Altötting

(hs) Nach Altötting, dem bedeutendsten Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum, führte am Freitag der Ausflug der Wörther Senioren. Jährlich pilgern über eine Million Gläubige in die Oberbayerische Stadt. Der Mittelpunkt ist der weitläufige, barock gestaltete Kapellenplatz mit der Gnadenkapelle, in der sich die weltberühmte Statue der Schwarzen Madonna befindet. Schon seit Jahren bringt die Pfarrgemeinde die Verbundenheit und Achtung vor der Gottesmutter zum Ausdruck. Die aus der Seniorengruppe bestehende Reisegesellschaft aus Wörth begleiteten die beiden Seelsorger Johann Baier und Lorenz Schnitt. In der Kirche „St. Konrad“ zelebrierten die beiden Geistlichen die Pilgermesse. Nach einer längeren Mittagspause mit Einkehr im Altöttinger Hof blieb noch genügend Zeit, in der heiligen Kapelle zu verweilen, die naheliegenden Kirchen des Ortes zu besuchen und sakrale Andenken zu kaufen. Gestärkt und frohgemut machten sich die Senioren der Pfarrgemeinde am Nachmittag wieder auf den Heimweg. Mit der Herbstfahrt am Mittwoch, 24. Oktober, nach Straubing, wo in der Ursulinenkirche ein Gottesdienst mit Pfarrer Lorenz Schnitt gefeiert und anschließend im Landgasthof Reisinger in Sossau eingekehrt wird, findet die Reihe der Seniorenfahrten im Jahr 2012 ihren Abschluss. Anmeldungen sind bei Horst Seppenhauser, Telefon 24 01, noch möglich. – Unser Bild zeigt die Wörther Gemeinschaft mit Seelsorgern Schnitt und Baier (rechts) am Kapellenplatz.

 

 

Bericht aus der Donau-Post vom 28. September 2012

Ein beispielgebender Repräsentant der Kirche

Pfarrer Johannes Frischholz vollendet sein 80. Lebensjahr – Von 1975 bis 2000 in Wörth

(jr). Die Jahre, so scheint es auf den ersten Blick, haben ihm nicht geschadet. Bischöflich Geistlicher Rat Johannes Frischholz hat sich kaum verändert. Und dennoch bleiben die Beschwerden des Alters nicht aus. Gehen fällt ihm schon länger sehr schwer. Nach mehreren Operationen ist er auf Krücken angewiesen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und damit auch die Möglichkeit, Gottesdienste zu zelebrieren. So belastbar ist der vorbildliche Repräsentant der Kirche jedenfalls nicht mehr, der von Juni 1975 bis August 2000 in der Pfarrei das Wort Gottes verkündet hatte und seit seinem Abschied in der Regensburger Konradsiedlung wohnt, der heute, Freitag, sein 80. Lebensjahr vollendet und aus gesundheitlichen Gründen dringend bittet, von Besuchen Abstand zu nehmen.

Zu seiner Amtszeit waren die Rahmenbedingungen wesentlich besser. Damals erreichte die Kirche die Menschen noch, sie hatte einen hohen Stellenwert in der familiären Glaubenstradition und musste weder den gewaltigen Verlust an Normen beklagen noch die dramatische Abkehr von der katholischen Glaubensgemeinschaft. Für Kinder war die Aufnahme in die Ministrantengruppe ein großer Wunsch und ein besonderes Ereignis. Über 50 Burschen waren es bei seinem Rückzug in den Ruhestand. Er war an diesem Wendepunkt 68.

Auch der Priesterberuf war ein erstrebenswertes Ziel. 44 junge Theologen umfasste sein Weihejahrgang. Auch deshalb hat der 29. Juni 1958 in der Domstadt einen Ehrenplatz in der Biografie des Geistlichen, der am 28. September 1932 in Oberlindt (vormals Landkreis Vohenstrauß) geboren wurde. In diesem Ort ist er mit einer Schwester, die vor einigen Jahren gestorben ist, und mit einem Bruder in der behüteten Umgebung des elterlichen Anwesens aufgewachsen. Seinen priesterlichen Dienst begann er nach dem Studium an der Philosophisch-Technischen Hochschule als Kaplan in Nittenau (1958 bis 1963) und in der Pfarrei „St. Martin“ in Deggendorf, ehe er sich von 1969 bis 1975 den Aufgaben des Betriebsseelsorgers und des Diözesanpräses bei der KAB widmete.

In guter Erinnerung

Wörth ist ihm in guter Erinnerung geblieben, wie der Jubilar gerne bestätigt. 25 Jahren prägen eben, sie gehen nicht spurlos vorbei. Auch nicht an den Menschen in seinem einstigen Wirkungskreis, die ihn bis heute hoch in Ehren halten. Persönlichkeiten wie Johannes Frischholz geraten schon deshalb nicht in Vergessenheit, weil sie den Glauben beispielgebend, überzeugend und standhaft leben. Dieser eifrige Arbeiter im Weinberg des Herrn hat den Teil, für den er zuständig war, bestens bestellt und seinen Auftrag mit Hingabe erfüllt. Er hat die Prinzipien der Kirche, die oftmals in Zweifel gezogen werden, konsequent, beharrlich und entschlossen vertreten. Ohne Wenn und Aber, ohne Kompromisse. Der Vorteil dieser Einstellung wiegt schwer auf der Waagschale der Beurteilung.

Leicht war es für einen Geistlichen noch nie, den Anforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden. BGR Frischholz wurde in der Tat viel abverlangt. Ohne die Unterstützung einer Bürokraft, ohne Gemeindereferenten und lange sogar ohne Mesner musste er das Leben in der Pfarrei gestalten und die administrativen Geschäfte erledigen. Freizeit war bei der Fülle der Verpflichtungen knapp bemessen. Die Vorbereitung der Gottesdienste, die sich immer durch eine besonders festliche Note ausgezeichnet haben, der Religionsunterricht an der Schule, die Begleitung der kirchlichen Verbände, Sitzungen des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung und der Pfarrer Freimuth-Stiftung, die Betreuung der Patienten im Krankenhaus und der Bewohner im Seniorenheim, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen schränkten den Raum für die Pflege persönlicher Interessen erheblich ein. Er hat ein aufwändiges Arbeitspensum bewältigt, das zudem die Außen- und Innensanierung des Gotteshauses (von 1992 bis 1995) sowie der energische Protest gegen die Profanierung der Schlosskirche „St. Martin“ ergänzt haben.

Bequem, gemütlich und mühelos waren die 25 Jahre in Wörth für den Jubilar bestimmt nicht. Bei allen Widerständen und Widersprüchen ließ er sich aber vom geraden Weg des Bekenntnisses zu den christlichen Werten nicht abbringen. Bis heute steht er in dem Ruf, ein resoluter, strenger, konservativer und bisweilen autoritärer Pfarrherr gewesen zu sein, der sich behaupten und Respekt verschaffen konnte, der sehr selbstbewusst war und sich durchzusetzen wusste.

Eine starke Stütze

Pfarrer Frischholz hat mehr als seine Pflicht getan. Die kleine Stadt ist diesem Geistlichen zu großem Dank verpflichtet, der sich immer auf die Solidarität und Gewissenhaftigkeit seiner treuen Haushälterin verlassen konnte. Rosa Krotzer war und ist ihm bis heute eine echte Hilfe und eine starke Stütze. Ihre Leistung war die stabile Basis für sein segensreiches Wirken in Wörth.

Zum Ehrentag wünscht die Heimatzeitung Gottes Segen, eine sorgenfreie, unbeschwerte, glückliche Zukunft und eine bessere Gesundheit. Passend ist sicher auch das wohlwollende Anliegen, mit dem der heutige Stadtpfarrer Johann Baier jede Messfeier beendet: „Passen Sie gut auf sich auf!“

Zwischen zwei Ehrenbürgern: Ruhestandspfarrer Johannes Frischholz, der heute 80 wird, mit Ludwig Schindler (rechts) und Altbürgermeister Franz Beutl (links). Archivfoto: Raith

 

 

Anmeldung zur Firmung

Jugendliche der Stadtpfarrei Wörth, die im kommenden Schuljahr 2012/2013 die sechste Klasse - gleich welcher Schulart - besuchen und im nächsten Jahr gefirmt werden wollen, sind eingeladen, sich im Pfarrheim Wörth persönlich zur im Herbst beginnenden Firmvorbereitung anzumelden. Termin ist am Freitag, 14. September, ab 18 Uhr für Jugendliche mit Familiennamen A-K und ab 18.30 Uhr für Jugendliche mit Familiennamen L-Z.

Zur Anmeldung bitte einen Taufnachweis (Stammbuch oder Taufschein) mitbringen. Die Eltern brauchen nicht mitkommen.

 

Bericht aus der Donau-Post vom 05. September 2012

Lücke in der Pfarrei ist geschlossen

Neue Gemeindereferentin Maria Handwerker freut sich auf die neue Aufgabe

(jr) Sie wird eine große Lücke im Kreis der eifrigen Menschen schließen, die die Pfarrgemeinde engagiert mitgestalten, diese Gemeinschaft mit Leben erfüllen und die Pfarrer Johann Baier mit Rat und Tat unterstützen. Maria Handwerker hat am Montag ihren Dienst als Gemeindereferentin aufgenommen.

Die 50-jährige Niederbayerin freut sich auf Wörth und auf die Zusammenarbeit mit allen Personen, die sich für die Pfarrei interessieren, auf die Begegnung mit den Bewohnern und auf die Kontakte, die sich in den nächsten Wochen ergeben werden. Am kommenden Wochenende wird sich die gebürtige Straubingerin, die in Rain aufgewachsen ist, den Gottesdienstbesuchern vorstellen.

Am Anfang steht die Phase der Orientierung. Die 50-jährige Gemeindereferentin will erst einmal einen Eindruck gewinnen vom neuen Lebensumfeld und die Bezugspunkte entdecken, die für sie von Bedeutung sind und ihre Aufmerksamkeit beanspruchen werden. „Im Detail muss das Aufgabenspektrum mit dem Seelsorger noch abgesprochen und festgelegt werden“, bemerkt Maria Handwerker, die aber auf jeden Fall an der Grund- und Mittelschule in Wörth und Wiesent Religionsunterricht erteilen und die Sakramentenvorbereitung für Kommunion und Firmung übernehmen wird. Ein weiteres Augenmerk, so erwähnt sie, werde dem Bereich Kinder- und Jugendpastoral gelten und der Mitgestaltung von Gottesdiensten.

Neu ist der zweiten Referentin nach Elisabeth Bruns dieses Terrain nicht, die während der letzten zwölf Jahre im Referat „Pastorale Dienste-Bildung“ des Bischöflichen Ordinariats Regensburg als Ausbildungsleiterin junge Kursteilnehmer auf ihre Arbeit in den Gemeinden vorbereitet hatte. „Das war schon eine sehr erfüllende und anspruchsvolle Tätigkeit mit der Möglichkeit, die Freude und Zuneigung zu einem Beruf weiterzugeben“, bestätigt Maria Handwerker, die sich dennoch für den Wechsel und Wendepunkt entschieden hat. Nicht minder wichtig erscheint ihr in einer sich veränderten Gesellschaft aber auch die Vermittlung von christlichen Werten und Prinzipien an der Basis.

Entscheidend geprägt, so versicherte die ledige Gemeindereferentin, habe sie schon die Zeit in der Rainer Landjugend. „In diesen Jahren ist ein enger Bezug zum Pfarrleben entstanden. Damals ist mir auch mein berufliches Ziel bewusst geworden“, bekräftigt Maria Handwerker, die ihre Zukunftspläne auch vollständig umgesetzt hat. Ihre bisherigen Stationen waren die Pfarrei „St. Martin“ in Deggendorf (drei Jahre), ein Jahrzehnt verbrachte sie in Eggenfelden und zwei Jahre in „St. Bonifaz“ Regensburg, bevor sie im Bischöflichen Ordinariat pädagogische Pflichten erfüllte.

Für die Zeit in Wörth wünscht die Heimatzeitung der Gemeindereferentin einen angenehmen Start, positive Erfahrungen, viel Erfolg und Erlebnisse, die Bestand haben.

Seit Montag im Dienst der Pfarrei: Gemeindereferentin Maria Handwerker freut sich auf Wörth und die neuen Aufgaben. Foto: Raith

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