Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Berichta aus der Donau-Post vom 19. November 2012:

Wahlen in Wörth und Kiefenholz

(jr) Die Pfarrgemeinde hat am Wochenende die Kirchenverwaltung gewählt. 2 401 Personen waren in Wörth stimmberechtigt, 218 haben die Möglichkeit der Teilnahme wahrgenommen. Mit 9,07 Prozent blieb die Resonanz auf einem bescheidenen Niveau. Im Wörther Gremium werden sich in den nächsten sechs Jahren Ekkehard Hollschwandner (157 Stimmen), Hans Bornschlegl (133), Heinz Hohmeier (130), Marianne Neuner (127), Irene Rösch (103) und Oskar Gritschmeier (102) für die Pfarrei engagieren. Ersatzmitglieder sind Beate Achhammer (95 Stimmen), Richard Schönberger (87), Siegfried Stadler (87), Christine Müller (85), Anna-Maria Schneider (81) und Maria Keil (48).

In Kiefenholz betrug die Wahlbeteiligung stattliche 46,59 Prozent. 82 von 176 Dorfbewohnern haben an der Abstimmung teilgenommen. Das Gremium bilden Johann Peutl (64 Stimmen), Harald Weber (56), Christine Weinzierl (49) und Andreas Feldmeier (40). Ersatz sind Hans Vilsmeier (39), Ursula Kronsteiner (35) und Franz Gstettner (28).

Bericht aus der Donau-Post vom 3. November 2012:

Wörther gedachten an Allerheiligen ihrer gestorbenen Angehörigen

(mas) Auch in diesem Jahr kamen an Allerheiligen wieder Hunderte von Menschen zum Wörther Friedhof, um ihrer Toten zu gedenken. Die Gräber waren schön mit Gestecken geschmückt. Nach einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche machten sich viele Gläubige mit Pfarrer Johann Baier und einer großen Ministranten-Abordnung auf den Weg zum Friedhof. Dort segnete der Stadtpfarrer die letzten Ruhestätten. Als Lektor stand ihm Ralf Amann zur Seite. Für eine würdevolle musikalische Umrahmung sorgte die Stadtkapelle unter der Leitung von Markus Schnagl. Mitglieder der Krieger- und Reservistenkameradschaft Wörth führten wieder die Kriegsgräbersammlung durch.

Seit Allerheiligen 2011 starben in der Pfarrei Wörth 28 Personen. Dies waren: November: Rudolf Fertig (68), Hedwig Janker (87). Dezember: Philomena Bauer (83), Ludwig Überreiter (57), Josef Schambeck (73), Albert Schöberl (79). Januar: Katharina Kunz (84), Erika Mühlbauer (77), Georg Schnurrer (83), Herta Eckel (87). Februar: Berta Kerscher (85), Anneliese Spitzer (59), Theres Schambeck (95). März: Anna Kunz (82). April: Ottilie Stadler (96). Mai: Engelbert Gürster (88), Franz Schmid (74), Maria Rohr (75). Juni: Helmut Beiderbeck (51), Karl Völkl (89), Alois Leichtfried (76), Anna Peutl (82). Juli: Irmgard Weber (74). August: Helmut Gerstberger (63), Jakob Wagner (68). Oktober: Franz Xaver Hammerschmid (66), Franz Xaver Wagner (88) und Paula Böhler (83).

Die Wahlvorschläge

Um Sitz und Stimme in der Kirchenverwaltung Wörth bewerben sich folgende Personen: Beate Achhammer, Kauffrau; Johann Bornschlegl, Lehrkraft; Oskar Gritschmeier, Angestellter i.R.; Heinz Hohmeier, Beamter i.R.; Ekkehard Hollschwandner, Beamter; Maria Keil, Speditionskauffrau; Christine Müller, Industriekauffrau; Marianne Neuner, Angestellte; Irene Rösch, selbstständig; Anna-Maria Schneider, Hausfrau; Richard Schönberger, Tiefenthal, Konstrukteur; Siegfried Stadler, Städtischer Angestellter. Gewählt werden kann am Samstag, 17. November, von 18.45 bis 20 Uhr und am Sonntag, 18. November, von 9 bis 12 Uhr im Wörther Pfarrheim in der Sandmüllerwiese.

Die Kandidaten von Kiefenholz: Andreas Feldmeier, Industriemechaniker; Franz Gstettner, Metallbaumeister; Ursula Kronsteiner, Beamtin; Johann Peutl, Industriemeister; Johann Vilsmeier, Baumaschinenführer; Harald Weber, Rentner; Christine Weinzierl, Fachverkäuferin. Das Wahllokal, das Gemeinschaftshaus in Kiefenholz, ist am Sonntag, 18. November, von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Bericht aus der Donau-Post vom 1. November 2012

Eine Pfarrei wird von der Mitsorge getragen

Am 17. und 18. November wird auch in Wörth die Kirchenverwaltung gewählt

Am 17. und 18. November werden in allen bayerischen Diözesen die Kirchenverwaltungen neu gewählt. „Die katholische Kirchenverwaltung ist ein von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde für sechs Jahre gewähltes Gremium. Je nach Größe der Pfarrei beträgt die Zahl der zu wählenden Mitglieder bis zu acht Personen. In der Stadtpfarrgemeinde Wörth werden sechs, in der Filialgemeinde Kiefenholz vier Mitglieder gewählt“, teilt dazu Pfarrer Johann Baier mit.

Die Aufgaben der Kirchenverwaltung sind nach den Worten des Geistlichen vielfältig und wichtig. Sie umfassen die gewissenhafte Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens, also der Gelder der Pfarrei, der Grundstücke und Immobilien – wie zum Beispiel Pfarrheim, Pfarrhof und Kirchen und die Beschaffung des Kirchen- und Verwaltungsbedarfs. Das reiche von der Anschaffung von Kerzen und Messgewändern für die Kirchen bis hin zur Ausstattung des Pfarrbüros, angefangen vom Briefpapier bis zum Computer und Kopiergerät. Dazu komme die Finanzierung der laufenden Ausgaben, wie Strom- und Heizkosten bis hin zu Wasser- und Abwassergebühren für das Pfarrhaus, die Kirchen und das Pfarrheim.

Viele Aufgaben

Daneben gehören, wie Pfarrer Baier weiter informiert, auch die ordnungsgemäße Verwendung zweckgebundener Spenden und die Bereitstellung der Geldmittel für die Belange der Pfarrgemeinde zu den Aufgaben der Kirchenverwaltung. Notwendige Bau- und Renovierungsmaßnahmen fallen genauso in die Zuständigkeit, wie die Anstellung und Entlohnung von Personal, das die Pfarrei für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt, sowie die ordnungsgemäße Buchhaltung. In der Pfarrei Wörth stünden zum Beispiel der Umbau und die Sanierung des Pfarrhauses an, was einen hohen finanziellen Kraftakt für die Kirchenstiftung bedeutet.

Strenge Haushaltsdisziplin ist wichtig und notwendig

Zu Jahresbeginn muss von der Kirchenverwaltung ein Haushaltsplan aufgestellt werden, zum Jahresende wird eine Jahresrechnung über die Einnahmen und Ausgaben vorgelegt. „Mittlerweile ist strenge Haushaltsdisziplin angesagt, weil die Gelder immer knapper werden“ ist der Geistliche überzeugt.

Vorsitzender des in Wörth sieben Personen umfassenden Gremiums ist Pfarrer Johann Baier als Kirchenverwaltungsvorstand. Bei Beschlussfassung hat er, wie jedes andere Mitglied der Kirchenverwaltung, eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Als Kirchenverwaltungsvorstand obliegt dem Pfarrer die Aufgabe, die Beschlüsse der Kirchenverwaltung auszuführen. Daneben wählt die Kirchenverwaltung aus den Reihen ihrer Mitglieder den Kirchenpfleger, der dem Pfarrer hilfreich zur Seite steht.

Kandidaten leicht gefunden

In der Pfarrgemeinde Wörth und der Filialgemeinde Kiefenholz war es dieses Mal kein Problem, Kandidaten für die Kirchenverwaltungswahl zu finden. „Darüber bin ich froh und dankbar“, freut sich Pfarrer Baier.

Im Gegensatz zum Pfarrgemeinderat, der ausschließlich beratend tätig ist, sei die Kirchenverwaltung mit Machtbefugnis ausgestattet. Die Beschlüsse der Kirchenverwaltung seien bindend. Die Mitglieder der Kirchenverwaltung tragen zusammen mit dem Pfarrer eine hohe Verantwortung.

Darum sollte jeder, der Interesse hat, wer in der Pfarrei für die finanziellen und wirtschaftlichen Belange im weitesten Sinn mit zuständig sein wird, auf jeden Fall sein Wahlrecht ausüben. „Wer zur Wahl geht, bestärkt und ermutigt die Gewählten zur engagierten und konstruktiven Mitarbeit zum Wohl der Pfarrgemeinde. Er macht ein Kreuz über einen Namen und sagt damit sozusagen: Die oder der hat meinen Segen. Ich will sie oder ihn unterstützen, so gut ich kann“, fordert Pfarrer Baier zum Urnengang auf.

Eine Pfarrgemeinde werde getragen von der lebendigen Mitsorge und Mitverantwortung ihrer Mitglieder. Es ist ihm daher ein großes Anliegen, dass sich viele durch ihre Teilnahme an der Kirchenverwaltungswahl in die Pfarrgemeinde einbringen.

Bericht aus der Donau-Post vom 27. Oktober 2012

Herbstfahrt der Senioren führte nach Straubing

(hs) Mit der Halbtagesfahrt in den Herbst schloss sich am Mittwoch für die Senioren der Pfarrei der Reigen der Ausflüge für dieses Jahr. Die Städtefahrt führte dieses Mal nach Straubing mit einem Besuch der schönen Ursulinenkirche, welche die Gebrüder Asam in den Jahren 1736 bis 1741 geschaffen haben. Pfarrer Lorenz Schnitt feierte mit den Ausflüglern einen Gottesdienst, der den verstorbenen Senioren in diesem Jahr gewidmet war. Dies waren Katharina Kunz, Erika Mühlbauer, Herta Eckel, Berta Kerscher, Anna Kunz, Albert Schöberl, Karl Völkl und Philomena Bauer. In seiner Predigt stellte Pfarrer Lorenz Schnitt den Orden der Ursulinen in den Blickpunkt. Gegründet wurde der Orden, die Gesellschaft der heiligen Ursula, 1535 in Brescia (Oberitalien) von Angela Merici. 1691 sind die Ursulinen von Landshut nach Straubing gekommen, um für die Erziehung der weiblichen Jugend Sorge zu tragen. 50 Jahre nach der Gründung des Klosters konnte die Kirche eingeweiht werden. Ein Mädchengymnasium, eine Realschule, eine Fachakademie für Sozialpädagogik, seit 2001 getragen von der Ursulinen- Stiftung, ein Kindergarten, sowie ein 1858 in Kentucky (USA) gegründetes Tochterkloster zeugen bis heute von der breiten und segensreichen, erzieherischen Arbeit der Ursulinen. Unter den drei Altären der Kirche, im Aufbau harmonisch in die Architektur eingebunden, sticht der Choraltar als Ziel- und Mittelpunkt des Raumes hervor. Er zählt mit seiner Dekorationsfülle zu den prächtigsten Asam-Schöpfungen dieser Art. Im Anschluss führte die Fahrt nach Sossau, wo man im Landgasthof Reisinger noch unterhaltsame Stunden verbrachte. Am Sonntag, 4. November, nehmen die Senioren der Pfarrei an der K.i.W. Veranstaltung im Bürgersaal mit dem Titel „Viererlei-Ein Nachmittag mit Stubenmusi“ teil. Beginn ist um 16 Uhr. Auftreten werden die Degernberger Sänger, die Gruppe Saitenwind sowie die Salchinger und die Wörther Stubenmusi. Auf dem Programm steht traditionelle Volksmusik aus Bayern und der ganzen Welt. Unser Bild zeigt die Seniorengruppe in der Asamkirche der Ursulinen.

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