Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Festliche Feierstunden in der Pfarrei vom Abendmahl bis zu den Ostertagen

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Wörth. (jr) Ein großes und starkes Glaubensbekenntnis war das Hochfest der Kirche, das die Pfarrgemeinde bei der Abendmahlmesse am Gründonnerstag, bei der Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn am Karfreitag, bei der eindrucksvollen Osternachtfeier und bei den begleitenden Gottesdiensten vereinte. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Pfarrkirche bei der Eucharistiefeier am Karsamstagabend, die Pfarrer Johann Baier mit dem Ruhestandsgeistlichen Lorenz Schnitt zelebrierte, der Kirchenchor mit einer Bläsergruppe gestaltete und den lebenden und verstorbenen Wohltätern der Pfarrei gewidmet war. „Um die Wahrheit zu sehen, brauchen wir andere Augen: Osteraugen“, bezog sich der Stadtpfarrer in seiner Predigt auf eine Definition und auf eine Erkenntnis von Lothar Zenetti: „Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter; Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer; Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.“ Ostern, so der Priester, benötige österliche Augen: „Osteraugen, aus denen der Schleier der Resignation und Frustration weggespült wird. Osteraugen, aus denen die Interesselosigkeit und Gleichgültigkeit herausgespült werden. Osteraugen, die entdecken, dass die Liebe stärker ist als der Tod.“

Diese Augen würden sich der Not und dem Leid in der Welt nicht verschließen, sie hätten einen Blick für die Situation, in der Unrecht geschieht und ein Mensch auf der Strecke bleibt. Wie Papst Franziskus, der die Kurie reformiere, der sich mit der Mafia anlegen würde, der eine wegen ihrer Verschlossenheit und Bequemlichkeit kranke Kirche heilen wolle, der sich einen Zustand permanenter Mission wünsche. „Er will nicht als Monarch regieren, er lebt einfach, weil er eine Kirche der Armen und für die Armen will“, betonte der Geistliche, der im Rahmen der Feierstunden Wasser und Speisen segnete, am geweihten Feuer die Osterkerze entzündete (links im Bild) und am Altar ein neues Mitglied in die Pfarrgemeinde aufnahm. Er spendete Luis Traidl mit herzlichen Glückwünschen für die glücklichen Eltern Karin und Franz das Sakrament der Taufe (rechts). Auch da verwendete der Seelsorger wieder das Bild von den Osteraugen: „Sie strahlen etwas von der Lebensfreude und Lebensbejahung aus.“ Dieses Gefühl des Glücks teilten Karin und Franz Traidl in diesem besonderen Augenblick mit der ganzen Pfarrgemeinde. Fotos: Raith

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