Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 27. Dezember 2012:

„Gott selbst kommt zu uns und wir zu ihm“

Pfarrgemeinde feierte herrliches Weihnachtsfest – Christmette war der Höhepunkt

(mas) Zwar fehlte der Schnee und die Temperaturen erinnerten eher an das Frühjahr, aber dennoch durften die Mitglieder der Pfarrgemeinde Wörth ein herrliches Weihnachtsfest feiern. Die Pfarrkirche zeigte sich von ihrer besten Seite, sie war herrlich geschmückt. Die Krippe am Seitenaltar zog viele Besucher an. Die Gottesdienste wurden feierlich gestaltet. Die musikalische Umrahmung sorgte für eine besonders festliche und angenehme Atmosphäre. In seiner Weihnachtspredigt sprach Pfarrer Johann Baier den Gläubigen Mut und Zuversicht zu, dass Gott zu den Menschen komme, er jederzeit zuhören und den Gebeten Gehör schenken werde.

Am Heiligen Abend um 16 Uhr strömten so viele Besucher in die Christkindlandacht, dass viele keinen Sitzplatz mehr fanden. Pfarrer Johann Baier wünschte allen eine gesegnete Weihnacht, zudem bedankte er sich bei allen Gottesdiensten bei den vielen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, die ihren Teil zum Gelingen der Festgottesdienste beigetragen haben.

Sehr gut angekommen war das Krippenspiel, das Gemeindereferentin Maria Handwerker mit Kindern und Jugendlichen einstudiert hatte.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kindersingkreis unter der Leitung von Gerhard und Martin Seidl. Um 18 Uhr fand dann ein Gottesdienst der evangelischen Christen in der Pfarrkirche statt. Bereits um 21 Uhr wurde in der Filialkirche in Kiefenholz die Christmette begangen.

Den Höhepunkt des Weihnachtsfestes in Wörth bildete dann natürlich die Christmette, die um 22 Uhr begann. In seiner Weihnachtspredigt sprach Pfarrer Johann Baier über Unsicherheiten, mit denen Menschen zu kämpfen haben. „Ich denke daran, dass Nachbarn unversöhnlich sind, dass die junge Generation so anders ist, dass die Alten die Jungen nicht verstehen.“ Auch sprach er von kranken Menschen, über den Tod eines lieben Menschen oder an den Weggang eines Freundes.

Zudem erinnerte der Seelsorger an Menschen, die in Krisen- und Kriegsgebieten leben müssen oder an Leute, die meilenweit weg sind von ihren selbst gesteckten Zielen. „Vielleicht fragen auch Sie: Wo habe ich noch Platz in dieser veränderten Welt? Wo hat die Seele noch Heimat?“

Gott als kleines Kind

Dann schwenkte Pfarrer Baier über zu dem kleinen Licht, das in dem Stall von Bethlehem leuchtete. Er erklärte, dass Gott selbst zur Welt gekommen sei, nicht herrlich, nicht machtvoll, sondern verhalten. Und zwar als Kind, das ganz und gar auf Zustimmung und Zuneigung angewiesen war. „Der große Gott als kleines Kind. Bleiben Sie nicht draußen stehen in Widerspruch und Kälte. Treten Sie ein in den Stall. Sie werden erwartet. Das Kind kennt uns!“ Weiter: „Möglicherweise ist der Stall von Bethlehem heute nichts anderes als unsere Kirche hier.“ Eventuell einfach ein Wohn- oder ein Krankenzimmer. „Gott selbst kommt zu uns und wir zu ihm. Und er hat versprochen, zuzuhören, den Gebeten Gehör zu schenken!“ Im Anschluss an die Christmette wartete der Pfarrgemeinderat mit Punsch am Kirchplatz auf und lud ein, zu verweilen.

Weitere Gottesdienste

Auch am Dienstag, dem Hochfest der Geburt des Herrn, waren die beiden Gottesdienste um 10 und um 18 Uhr sehr gut besucht. Vormittags sorgten der Organist Ludwig Eiglmeier und die vier Geschwister Luzi, Lena, Josef und Florian Eicher mit ihren Blasinstrumenten für eine würdige musikalische Umrahmung. Abends sorgten dann Bläser und der Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Winkler nochmals für einen musikalischen Höhepunkt.

 

Der Kindersingkreis unter der Leitung von Gerhard Seidl (links) umrahmte die Christkindlandacht musikalisch. – Auch die vier Geschwister Luzi, Lena, Florian und Josef Eicher (von links) gehörten zu den Musikern, die für den weihnachtlichen Flair der Gottesdienste sorgten. (Fotos: Schmautz)

In der Christkindlandacht am Heiligen Abend führten Kinder unter der Regie von Gemeindereferentin Maria Handwerker ein Krippenspiel auf.

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