Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Bericht aus der Donau-Post vom 09. Juni 2012

Lebendiger Gemeinschaftssinn und Teamgeist

Quantität und Qualität stimmen bei der Kolping-Bühne - Irene Rösch übernimmt Vorsitz

(jr) Gute Unterhaltung ist ihr Ziel, lebendiger Gemeinschaftssinn ihre Stärke. Knapp 50 Laiendarsteller bilden das Ensemble der Kolping-Theaterbühne, das dem Publikum seit mittlerweile 37 Jahren eine Freude bereiten und auf andere Gedanken bringen will. Zustimmung und Akzeptanz loben immer die Leistungen der Gruppe und das Engagement ihrer Spielleiter Erwin Mayer sowie Traudl und Hans Eigenstetter. Quantität und Qualität stimmen. Auch die Neuwahlen bestätigten die Harmonie in der Formation: Die Übertragung der Verantwortung von Anton Rothfischer auf die neue Vorsitzende Irene Rösch verlief reibungslos.

Den Pflichten des Repräsentanten, da machte sich Anton Rothfischer bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Gasthaus Schütz-Schifferl nichts vor, ist er nicht mehr gerecht geworden. Das Amt des Bürgermeisters lässt für die Erfüllung von Aufgaben im Verein dann doch nicht mehr den erforderlichen Raum. Sehr dankbar war er deshalb bei seiner „Abschiedsrede“ seiner Stellvertreterin Irene Rösch für die „großartige Hilfsbereitschaft und Entlastung“. Nur anerkennen konnte er zudem den Idealismus von Erwin Mayer sowie Traudl und Hans Eigenstetter, die viel Zeit und Herzblut in ihren Dienst für die Kolping-Bühne investieren würden. „Der Zusammenhalt in dieser Truppe ist ganz toll, die Mischung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen ist optimal“, zollte Anton Rothfischer allen Respekt, der nicht zuletzt die funktionierende Partnerschaft mit „K.i.W.“ zu den Pluspunkten zählte.

„Einfach traumhaft...“

Auch sein Urteil über den Schifferl-Saal hätte besser nicht ausfallen können: „Einfach traumhaft!“ Ganz anders bewertete der Bürgermeister, der selbst lange Jahre tragende Rollen übernommen hatte und viele schöne Erlebnisse im Kreis dieser Interessengemeinschaft verbindet, den eigenen Beitrag: „Mit solchen Vorständen kann man nicht mehr arbeiten...!“

Nach dieser Bestandsaufnahme erinnerte Claudia Schneider an die wichtigsten Ereignisse in den letzten Monaten. Die Schriftführerin erwähnte unter anderem die Märchenwanderung im Gschwelltal, die Mitgestaltung des Programms beim Tag des offenen Denkmals, bei Vereinen und bei Weihnachtsfeiern von Betrieben, ebenso die Premiere von Erwin Mayer als „Bruder Barnabas“ sowie die Vorstellungen im Schifferl-Saal und bei „K.i.W.“, die schon bald eine Fortsetzung finden werden. Die Geschichte „Die zertanzten Schuhe“, die Traudl und Hans Eigenstetter schon seit Wochen mit über 20 Jugendlichen vorbereiten, wird am 23. September im Schlosskeller erzählt. Einen ersten Eindruck bekommen schon die Gäste des Bürgerfestes im Juli, bei dem ein Ausschnitt in Szene gesetzt wird. Einige Tage später packen die Mitglieder die Koffer. Die Reise vom 3. bis 5. August führt zum Europapark nach Rust. Anmeldungen sind bei Irene Rösch noch möglich.

Kurz fassen konnte sich Jürgen Giebl bei der Übersicht über die finanzielle Ausgangslage, die den Erwartungen absolut entspricht. Revisor Erich Gstettner bescheinigte eine tadellose Buchführung: „Stimmt bis auf den letzten Cent.“

Rundum zufrieden mit dem Ergebnis sind auch die Regisseure, die sich für Einsatzbereitschaft und den spürbaren Teamgeist nur bedanken konnten. Eben dieser Vorteil zeichnet die Kolping-Bühne nach Ansicht von Hans Eigenstetter aus: Junge, ehrgeizige und motivierte Mädchen und Burschen bilden mit den erfahrenen und bewährten Kräften eine homogene Einheit.

Ergebnis der Neuwahl

Auch Wahlleiter Sepp Schütz konnte seinen Auftrag rasch erfüllen. Vorsitzende Irene Rösch, Stellvertreter Georg Walsberger, Schriftführerin Claudia Schneider und Kassier Jürgen Giebl streben mit den Beisitzern Monika Rothermund, Julia Rösch und Erich Gstettner in den nächsten drei Jahren die Fortsetzung der ausgesprochen guten Entwicklung an. Auf Erfolgskurs befindet sich das Ensemble nach Einschätzung von Irene Rösch längst. Für sie kann es deshalb nur eine einzige Empfehlung geben: „Weiter so!“

In der Verantwortung für die Kolping-Theaterbühne: Unser Bild zeigt das neue Führungsteam des Ensembles mit der neuen Vorsitzenden Irene Rösch (rechts). Foto: Raith

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