Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau


Einkehrtag mit Gemeindereferentin Maria Handwerker

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Wörth/Wiesent. Mitglieder der Zweigvereine im Katholischen Deutschen Frauenbund Wörth und Wiesent verbrachten besinnliche Stunden bei ihrem Einkehrtag im Bildungshaus Hermannsberg, wobei die Wörther Vorsitzende Marianne Kramer 22 interessierte Frauen begrüßen konnte. „Gott schreibt mit meinem Namen Geschichte(n)“ war das Thema, mit dem sich die Gruppe unter der Leitung von Gemeindereferentin Maria Handwerker (unser Bild) befasste. Die Teilnehmerinnen waren besonders zur aktiven Mitarbeit eingeladen. Unter anderem wurde in immer wieder neu gemischten Gesprächsgruppen rege darüber diskutiert, welchen Stellenwert ein guter Name hat, was der Name ausdrückt. Dabei bot sich den Frauen die Gelegenheit, in einem Buch die Bedeutung ihres Namens oder des Namenstages zu erforschen. Früher, so wissen viele zu berichten, war es Tradition, den Namenstag zu feiern; heute steht vielmehr der Geburtstag im Vordergrund. Deutlich ist auch geworden, dass ein Name aus mehr als nur ein paar Buchstaben besteht. In einem Namen findet sich auch die ganze Persönlichkeit eines Menschen mit seiner Geschichte und Zukunft. Bei ihren Ausführungen gab Maria Handwerker zu bedenken, dass man mit einem Namen respektvoll umgehen soll, weil immer eine Person dahinter steht. Zwischendurch lud die Referentin die Gemeinschaft immer wieder ein, Lieder aus dem Cantero zu singen.

Während der zweistündigen Mittagspause standen den Teilnehmerinnen die Pfarrer Lorenz Schnitt, Franz Matok und Johann Baier zum Beichtgespräch zur Verfügung; auch für einen kurzen Spaziergang blieb den Frauen noch Zeit. Nachmittags wurde zum Abschluss mit Pfarrer Lorenz Schnitt ein Gottesdienst gefeiert. Vorsitzende Kramer dankte Maria Handwerker und Pfarrer Schnitt mit einem kleinen Präsent. Den angenehmen Tag ließ man in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ausklingen.


Frauen gönnten sich ein paar ruhige Stunden

Gemeindereferentin Maria Handwerker gestaltete Einkehrtag – Zeit zum Nachdenken

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Gemeindereferentin Maria Handwerker begeisterte die Frauen mit ihrem Programm. (Foto: Meilinger)

Wiesent. (ms) „Marta, Marta! Du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig: Maria hat den guten Teil gewählt, der soll ihr nicht genommen werden“ – diese Stelle aus dem Lukasevangelium war Ausgangspunkt für Diskussionen und Erläuterungen beim Einkehrtag des Frauenbundes. Gemeindereferentin Maria Handwerker referierte am Samstag im Bildungshaus Hermannsberg und brachte den Teilnehmerinnen neue Interpretationen des Bibeltextes näher.

Sich einen Tag Ruhe, Entspannung und Zeit zum Nachdenken gönnen, das ist das Ziel des Einkehrtages, den die beiden Verbände Wiesent und Wörth jährlich anbieten. Dabei wechseln sich die Zweigvereine ab und bieten stets ein ansprechendes Programm. Dieses Jahr richteten die Wiesenter Vorsitzende Elisabeth Gleißner und ihr Team die Veranstaltung aus.

Mit einem gemeinsamen Lied begannen die Frauen den gemütlichen Tag. Als Moderatorin konnte man Maria Handwerker gewinnen, die seit letztem Jahr die Pfarreien Wörth und Wiesent als Gemeindereferentin betreut. Mit „Maria und Marta - Aitz sitz de endlich her“ wählte man ein Thema, mit dem sich die Mitglieder identifizieren konnten. Zuerst forderte Handwerker die Frauen auf, ein Haus zu zeichnen, in denen Räume mit verschiedenen Tätigkeiten aus dem eigenen Leben gefüllt werden sollten: Wo stecken die Prioritäten? Wie verläuft der Alltag? Familie, Haushalt, Ehrenamt, Hobby oder Arbeit – dies alles erhielt einen Platz.

Jesus bei Maria und Marta

Die Referentin ging schließlich auf den Text „Jesus bei Maria und Marta“ ein. Marta lud Jesus in ihr Haus und war ganz in Anspruch genommen von der Sorge um dessen leibliches Wohl. Währenddessen saß ihre Schwester Maria dem Gottessohn zu Füßen und lauschte seinen Worten. „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir alleine überlässt?“, brachte Marta ihren Unmut zum Ausdruck. „Geht es uns nicht auch manchmal so? Wird unsere Hausarbeit vom Ehemann und der Familie oft nicht geschätzt?“, fragte Handwerker.

In Zweiergruppen erörterten die Frauen den Text und versuchten, sich in Marta und Maria hineinzuversetzen. „Man soll nicht immer nur die Pflichten erfüllen, sondern auch einmal das machen, was einem Freude bereitet“, zog Handwerker ein Fazit aus den Beiträgen. Zudem sei es wichtig, die Schuld für die eigene Unzufriedenheit nicht bei anderen zu suchen, sondern zu überlegen: „Wie kann ich es anders, besser machen?“

„Das Leben gestalten“

Durch ihre sympathische und offene Art sorgte Handwerker für abwechslungsreiche Stunden, an denen sich alle aktiv beteiligen konnten. Zwischen den einzelnen Abschnitten wurden immer wieder rhythmische Lieder aus dem Cantero gesungen und auch Pausen waren eingeplant. Nach dem Mittagessen bot sich die Möglichkeit zum Beichtgespräch mit Pfarrer Franz Matok und Pfarrer Lorenz Schnitt.Auch für einen Spaziergang auf dem idyllischen Gelände stand Zeit zur Verfügung. Mit einem Gedicht von Christa Peikert-Flaspöhler, in dem es heißt: „Gott hat uns nicht zu Puppen bestimmt im Marionettenspiel. Das Leben gestalten und tragen, die eigenen Schritte wagen“, wurde die Nachmittagseinheit beschlossen und man feierte gemeinsam mit Pfarrer Matok einen Gottesdienst.

Zum Abschluss saß die Gruppe noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und freute sich, einen schönen Tag in netter Gesellschaft und mit guter Bewirtung verbracht zu haben.

Bericht aus der Donau-Post vom 19. Januar 2013

Pfarrer Baier würdigt Engagement der Frauen

In Versammlung Rückblick auf Aktivitäten gegeben – Marianne Kramer wieder Vorsitzende

(hs) Am Donnerstag fand im Pfarrheim die Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbund-Zweigvereins Wörth statt. Vorangegangen war eine Eucharistiefeier für die verstorbenen Mitglieder mit Pfarrer Johann Baier in der Pfarrkirche. Trotz des schlechten Wetters konnte Vorsitzende Marianne Kramer zahlreiche Mitglieder im Pfarrsaal begrüßen.

Nach der Neuwahl im Juni 2012 habe man sich in der Vorstandschaft neu zusammenfinden müssen. Die Aufgabenteilung innerhalb der Gruppe habe neue Impulse geweckt und der Frauenbund sei gut bestellt für die neuen Aufgaben, die sich der Zweigverein Wörth zum Ziel gesetzt hat. Für die Bastelarbeiten ist Irmgard Gerl zuständig, Monika Rösch neben der Kasse für Einkauf und Getränke, Brigitte Sternecker für Schreibarbeiten, Presse und Internet und Helga Trendel für Tischdeko, Geschenke und dergleichen.

Vielfältige Aufgaben

„Die Aufgaben des Katholischen Frauenbundes in der Diözese Regensburg sind sehr vielfältig“, betonte die alte und neue Vorsitzende Marianne Kramer. „Wir sind ein Frauenverband, der von Frauen selbstständig und ehrenamtlich geleitet wird, entstanden aus der internationalen Frauenbewegung.”

In der großen Gemeinschaft sind derzeit fast 65 000 Frauen in 474 Zweigvereinen, jungen Frauengruppen und Eltern-Kind-Gruppen in der Diözese Regensburg integriert.

Rückblickend betonte Marianne Kramer, es habe eine Unterschriftenaktion zum Thema „Rente für Mütter“ und „Altersarmut der Frauen“ gegeben, angestoßen vom Frauenbund und in der Politik derzeit ein großes Thema. Die Frauenbund-Kaffeeecke beim Pfarrfest brachte einen Reinerlös von 612 Euro. Das Kräutersträußchenbinden und -verkaufen brachte einen Erlös von 483 Euro. Gut angenommen wurde das Herbstkranzbinden unter der Leitung von Irmgard Gerl. Ein schönes Thema war auch der Kochkurs mit Hauswirtschaftsmeisterin Hildegard Schmidbauer. Voll beschäftigt war man im November mit dem Erstellen von Adventsgestecken und -kränzchen. Aus dem Erlös dieser Aktion wurden 500 Euro einer bedürftigen Familie übergeben. Annemarie Schneider ist es ein großes Anliegen, die Grotte beim Springbrunnen zu renovieren. Man will diesen Wunsch nicht aus den Augen verlieren. Mit einem Geldbetrag wurde der Orgelbauverein unterstützt.

Einwandfreie Kassenführung

Den Kassenbericht gab Monika Rösch. Die Kassenprüferinnen bescheinigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. „Unser Frauenbund in Wörth leistet eine gute Arbeit“, bescheinigte der Geistliche Beirat, Pfarrer Johann Baier. Dafür bedankte er sich bei der rührigen Vorstandschaft mit ihrer engagierten Vorsitzenden Marianne Kramer.

Pfarrer Baier informierte außerdem über die Wanderausstellung „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil“ im Pfarrheim. Vor 50 Jahren wurde das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet. „Es hat die Fenster der Welt weit aufgemacht und die Kirche für die Anforderungen der Zeit und der sich wandelnden Welt geöffnet. Zu diesem Jubiläum werden wir am 14. Februar eine Ausstellung im Pfarrheim eröffnen, dazu gibt es in dieser Woche dann verschiedene Vorträge. Dazu ergeht eine herzliche Einladung“, so der Geistliche Beirat.

Die Erneuerung der Kirche durch das Konzil sei für einen besseren Dienst an der Welt geschehen. Er habe die Laien nicht mehr als Objekte der Seelsorge, sondern als Subjekte gesehen. Hier sei die Legitimierung für die Mitarbeit zu suchen. Das Konzil habe die Stellung der Frauen in der Kirche gestärkt. „Ohne das Konzil gäbe es sicher auch keinen Frauenbund, der selbstbewusst die Anliegen der Frauen in der Kirche vertritt. Es sind doch gerade die Frauen, Mütter und Omas, die den Glauben an die nächste Generation weitergeben“, unterstrich Pfarrer Baier.

Mit einem Ausblick von Irmgard Gerl auf die kommenden Veranstaltungen und einer Bilderrückschau vom abgelaufenen Vereinsjahr, zusammengestellt von Brigitte Sternecker, endete die Jahreshauptversammlung.

Die Mitglieder der neu gebildeten Vorstandschaft des Frauenbunds mit Marianne Kramer und dem Geistlichen Beirat Johann Baier. (Foto: Seppenhauser)

 

Bericht aus der Donau-Post vom 23.11.2012:

Kleine Kunstwerke des Frauenbundes für die Adventszeit

Am Dienstag- und Mittwochabend trafen sich jeweils über 20 Mitglieder des Frauenbundes im Pfarrheim „St. Petrus“, um die Vorbereitungen für den Adventsbasar zu treffen. Grüngut aller Art wie Buchs, Zweige aus Tannen, Fichten und Föhren, Wacholder und vieles mehr wurden von den geschickten Frauen zu Adventskränzen, Gestecken und Türkränzen verarbeitet. Ein Teil der Kränze wurde bereits zu Hause gebunden und im Bastelraum reichlich mit Kerzen, Engelshaar, Moos, Rinde, Zimtstangen, Weihnachtskugeln und Engeln verziert. Die geschaffenen Kunstwerke werden am Sonntag ab 13.30 Uhr im Pfarrheim zum Kauf angeboten. Für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gesorgt.Dazu bittet der Frauenbund wieder um Kuchenspenden, die am Sonntag ab 12.30 Uhr im Pfarrheim abgegeben werden können.

Mit dem Erlös dieser Aktion wird wieder für eine soziale Einrichtung unterstützt. An die eifrigen Helferinnen, die zum Gelingen des Adventsbasars beigetragen haben, richtet sich ein Dankeschön der Gemeinschaft.

 

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