Pfarrei St. Petrus

Wörth a. d. Donau

Neues Jahresprogramm des Frauenbundes

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Bericht aus der Donau-Post vom 16. Juni 2012

Weil niemand sonst Vorsitzende sein wollte

Marianne Kramer führt den Frauenbund auch die nächsten vier Jahre

(hs) Am Donnerstag fand im Pfarrheim die Jahreshauptversammlung des Frauenbundes statt. Vorangegangen war ein Gottesdienst mit Pfarrvikar Andreas Hörbe, der allen verstorbenen Mitgliedern gewidmet war. Die gut besuchte Veranstaltung war auch eine Bestätigung für die gute Arbeit, die der Frauenbund in Wörth in den vergangenen vier Jahren geleistet hat.

In ihrem Jahresrückblick stellte Vorsitzende Marianne Kramer nicht nur die vielen Veranstaltungen des letzten Jahres in den Mittelpunkt, sondern hob die sozialen Leistungen des Frauenbundes hervor. Sie verdienten hohe Anerkennung, denn es sei keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Frauen in ihrer Freizeit für bedürftige Menschen oder für Einrichtungen einsetzen und diese finanziell unterstützen.

Beim Pfarrfest konnte dem Orgelbauverein aus dem Verkauf von Palmsträußen eine Spende von 500 Euro überreicht werden. Eine Spende von 500 Euro ging auch an das Müttergenesungswerk und bedacht wurde auch Pater Rochus aus Indien mit 500 Euro. Beim Pfarrfest am 1. Juli wird dem Orgelbauverein eine weitere Spende von 650 Euro überreicht werden.

Ein schwerer Verlust für die Frauengemeinschaft seien die verstorbenen Mitglieder Anna Schneider, Katharina Kunz und Berta Kerscher, sagte Kramer. Auch die verstorbene Pfarrhaushälterin Anna Kunz habe immer gerne die angebotenen Veranstaltungen besucht. Die Vorsitzende erinnerte an eine Vielzahl von Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, den Frauenbundfasching mit den TSV-Turnerinnen im Februar, der unter anderem, erwähnte sie, nicht ganz den Erwartungen der Vorstandschaft entsprochen habe. Auf Dauer wolle man keine finanziellen Verluste verbuchen, dennoch möchte die neue Vorstandschaft im nächsten Jahr einen neuen Versuch starten.

Als Neumitglieder wurden Brigitte Peutl und Christine Weinzierl aus Kiefenholz im Frauenbund aufgenommen. Pfarrvikar Andreas Hörbe appellierte an die Frauen, sich aktiv in die Arbeit mit einzubringen um die Vorstandschaft zu entlasten. Wahlleiterin Maria Gebhardt unterstützt von Roswitha Groß, brachte in kurzer Zeit die Vorstandswahl über die Bühne. Nicht mehr zur Wahl stellten sich Maria Gebhardt (zwölf), Roswitha Bemmerl, Anita Hebauer, Regina Hongler und Helga Schweiger. Marianne Kramer dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Nachdem sich niemand für die Übernahme des Vorsitzes bereiterklärte, übernahm Marianne Kramer für weitere vier Jahre das Amt. 2. Vorsitzende ist Irmgard Gerl, Kassiererin Monika Rösch, Schriftführerin Brigitte Sternecker (alle wie bisher) und die Beisitzerinnen Petra Spitzer, Helga Trendl, Annemarie Baumann, Karin Limmer und Andrea Spitzer. Fahnenträgerin bleibt Annemarie Schneider und die Kassenprüfer sind weiterhin Annemarie Schneider und Frau Schindler (alle einstimmig gewählt).

Bereits am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr im Pfarrheim werden in der ersten Vorstandssitzung interne Besprechungen stattfinden. Neu wird sein, dass das Jahresprogramm dem Kalenderjahr angeglichen wird.

Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder mit Pfarrer Andreas Hörbe und Vorsitzender Marianne Kramer (links). – Die neugewählte Vorstandschaft (rechts). (Fotos: Seppenhauser)

Bericht aus der Donau-Post vom 07. Juni 2012

Frauenbund besuchte Oberpfälzer Freilandmuseum

Am vergangenen Dienstag startete der Frauenbund Wörth mit Reiseleiterin Maria Gebhardt zu seinem Jahresausflug. Bei kühlem, aber zumindest trockenem Reisewetter machte sich die rund 40-köpfige Reisegruppe, darunter einige Nichtmitglieder, auf den Weg, um das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen bei Nabburg zu besuchen.

Bis zur Mittagspause hatte man Gelegenheit, das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Auf dem 30 Hektar großen Gelände befinden sich mittlerweile 50 wiedererrichtete Gebäude.

Die Häuser bewohnten einst Bauern, Söldner, Häusler, Tagelöhner, Weber, Hirten, Müller, Jäger und Adelige. Nach gemütlicher Einkehr im Museumswirtshaus „Beim Wirth“ begab man sich in zwei verschiedenen Führungen auf eine erlebnisreiche Zeitreise, bei der eindrucksvoll das Leben und Arbeiten der Menschen in der Oberpfalz in den letzten 300 Jahren in ihrer regionalen und sozialen Vielfalt geschildert wurde.

Im Anschluss ging es weiter zum nahegelegenen Bauernmuseum „Edelmannshof“ in Perschen. Der geschlossene Dreiseithof wurde 1161 erstmals erwähnt und 1964 als Museum eröffnet.

Die Hofanlage mit dazugehöriger romanischer Kirche und Karner sind eines der bedeutendsten Kirchenensembles in Bayern.

Im Brotzeitstüberl stärkte sich die Gruppe noch mit Kaffee und Kuchen, bevor man am späten Nachmittag gut gelaunt die Heimreise antrat.

Bericht aus der Donau-Post vom 20. April 2012

Bericht aus der Donau-Post vom 04. April 2012

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